Aktuelles

Genexperten treffen sich in Essen - DNA-Reperatur steht im Mittelpunkt

Essen.(idr). Um Gentechnik der besonderen Art dreht es sich ab morgen, 18. Juli, im Universitätsklinikum Essen. Bis Freitag tauschen sich hier rund 120 internationale Experten über die neuesten Erkenntnisse der Selbstreparatur-Mechanismen von Lebewesen aus. Das Symposium "DNA Repair 2000" ist das sechste seiner Art, jedoch das erste in Essen. Die Erbsubstanz DNA ist im Zellkern ständig physikalischem und chemischem Stress ausgesetzt. Dadurch entstehen Informationsverluste, die schnell zu Veränderungen im Erbgut (Mutationen) und zum Entstehen schwerer Erkrankungen wie Krebs führen müssten, wenn nicht die zelleigene "DNA-Reparaturmaschine" rechtzeitig in Aktion treten würde. Diese molekulare Reparaturmaschine besteht aus einem komplexen System von Eiweißstoffen, die die verschiedensten Arten von Beschädigungen im fadenförmigen Riesenmolekül DNA erkennen und herausschneiden. Bekannt sind bisher über hundert Einzelkomponenten der Maschine. Am Klinikum Essen arbeiten gleich mehrere Arbeitsgruppen an der Erforschung dieser Mechanismen. Unter anderem haben die Essener Wissenschaftler jetzt durch ein neues bildgebendes Verfahren die Wirkung einer Chemotherapie im Kern einzelner Tumorzellen sichtbar gemacht.Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Dr. Jürgen Thomale, Telefon: 0201/723-4230

Essen.(idr). Um Gentechnik der besonderen Art dreht es sich ab morgen, 18. Juli, im Universitätsklinikum Essen. Bis Freitag tauschen sich hier rund 120 internationale Experten über die neuesten Erkenntnisse der Selbstreparatur-Mechanismen von Lebewesen aus. Das Symposium "DNA Repair 2000" ist das sechste seiner Art, jedoch das erste in Essen.

 

Die Erbsubstanz DNA ist im Zellkern ständig physikalischem und chemischem Stress ausgesetzt. Dadurch entstehen Informationsverluste, die schnell zu Veränderungen im Erbgut (Mutationen) und zum Entstehen schwerer Erkrankungen wie Krebs führen müssten, wenn nicht die zelleigene "DNA-Reparaturmaschine" rechtzeitig in Aktion treten würde.

 

Diese molekulare Reparaturmaschine besteht aus einem komplexen System von Eiweißstoffen, die die verschiedensten Arten von Beschädigungen im fadenförmigen Riesenmolekül DNA erkennen und herausschneiden. Bekannt sind bisher über hundert Einzelkomponenten der Maschine.

 

Am Klinikum Essen arbeiten gleich mehrere Arbeitsgruppen an der Erforschung dieser Mechanismen. Unter anderem haben die Essener Wissenschaftler jetzt durch ein neues bildgebendes Verfahren die Wirkung einer Chemotherapie im Kern einzelner Tumorzellen sichtbar gemacht.

Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Dr. Jürgen Thomale, Telefon: 0201/723-4230

Regionalverband Ruhr

info[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-0