Duisburg/Köln (idr). Das Land NRW hat beim ersten Hafengipfel der Antwerpen-Rotterdam-Rhein-Ruhr-Region (ARRRA) gemeinsam mit Flandern und den Niederlanden eine vertiefte Zusammenarbeit für Europas größtes Hafen- und Industriecluster vereinbart. Sieben Häfen, darunter der Duisburger Hafen und der Kölner Hafen, wollen ihre Kräfte bündeln, um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die beteiligten Häfen und das umliegende Industriegebiet bilden zusammen die größte wirtschaftliche und logistische Drehscheibe der EU. Allein über den Duisburger Hafen läuft ein erheblicher Teil der europäischen Lieferketten.
Beim Gipfel wurden vier Schwerpunkte für die weitere Zusammenarbeit festgelegt: Flandern, die Niederlande und NRW wollen zirkuläre Wertschöpfungsketten stärken und beim Ausbau der Energieinfrastruktur für CO2-Transport und Wasserstoff enger zusammenarbeiten. Außerdem planen die drei Regierungen, ihre Zusammenarbeit bei der Wasserbewirtschaftung zu verstärken. Sie wollen zudem automatisierten Güterverkehr und den Einsatz von Drohnen vorantreiben. Grenzüberschreitende Korridore, etwa zwischen Antwerpen und Rotterdam, sollen für den operativen Einsatz autonomer Fahrzeuge auf Straße und Wasser genutzt werden.
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