Bochum (idr). Der Gesundheitssektor zählt zu den größten Ressourcenverbrauchern: Pro Pflegeplatz entstehen jährlich rund 7,4 Tonnen CO2. Genau hier setzt das neue Projekt "sustain2care.ruhr" der Hochschule Bochum an. Ziel ist es, Wissenschaft, Industrie und Versorgung enger zu vernetzen. In themenspezifischen Think Tanks erarbeiten regionale Akteure praxisnahe Lösungen, die anschließend in Pflegeeinrichtungen erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen. Praxisleitfäden sollen Einrichtungen dabei unterstützen, diese eigenständig umzusetzen.
Die Konsortialführung übernimmt MedEcon Ruhr, das Netzwerk der Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet. Wissenschaftlicher Partner ist das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung mit Sitz in Essen.
Weitere Informationen: https://www.hochschule-bochum.de/forschung/sustain2careruhr/
Pressekontakt: Hochschule Bochum, Judith Merkelt-Jedamzik, Telefon: 0234/361869044, E-Mail: judith.merkelt-jedamzik[at]hs-bochum.de