Gelsenkirchen.(idr). Unter dem Namen "SoFrüh" erprobt das Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik (IAT) derzeit ein soziales Frühwarnsystem für Kinder im Vorschulalter. Wirksame Maßnahmen gegen Verhaltensauffälligkeiten wie Sprachstörungen, Aggressionen, Ess-Störungen oder Kontaktscheue sollen Eltern, Lehrern und Ärzten an die Hand gegeben werden. Im Auftrag des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne wird das Projekt im Stadtbezirk Wanne durchgeführt.
Laut einer vorausgegangenen IAT-Befragung im vergangenen Jahr fühlen sich über 55 Prozent der betroffenen Eltern durch die Verhaltensprobleme ihrer Kinder belastet. Gefragt wurde in 14 Wanner Tageseinrichtungen, die zusammen rund 1.000 Kinder betreuen. Um Verhaltensprobleme möglichst früh in den Griff zu bekommen, ist laut IAT eine intensivere Zusammenarbeit aller örtlichen Stellen, die Kontakt mit Kindern und Eltern haben, notwendig.
Um die Tageseinrichtungen bei ihrer Arbeit zu unterstützen, wurden Instrumente zur Früherkennung wie Tipps zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und für die Arbeit mit Kindern sowie Hinweise zum Datenschutz erarbeitet. Die "Herner Materialien zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern" werden im Zeitraum November 2003 bis März 2004 in den Wanner Tageseinrichtungen auf ihre Praxistauglichkeit erprobt.
Nach Abschluss der Projektphase will das NRW-Familienministerium die Ergebnisse und Materialien auch anderen interessierten Einrichtungen zur Verfügung stehen.Pressekontakt: IAT, Karin Esch, Telefon: 0209/1707-283, Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Telefon: 0209/1707-130, Fax: -110; Stadt Herne, Sarah Rusche, Telefon: 02323/163533
Gelsenkirchen.(idr). Unter dem Namen "SoFrüh" erprobt das Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik (IAT) derzeit ein soziales Frühwarnsystem für Kinder im Vorschulalter. Wirksame Maßnahmen gegen Verhaltensauffälligkeiten wie Sprachstörungen, Aggressionen, Ess-Störungen oder Kontaktscheue sollen Eltern, Lehrern und Ärzten an die Hand gegeben werden. Im Auftrag des Fachbereichs Kinder-Jugend-Familie der Stadt Herne wird das Projekt im Stadtbezirk Wanne durchgeführt.
Laut einer vorausgegangenen IAT-Befragung im vergangenen Jahr fühlen sich über 55 Prozent der betroffenen Eltern durch die Verhaltensprobleme ihrer Kinder belastet. Gefragt wurde in 14 Wanner Tageseinrichtungen, die zusammen rund 1.000 Kinder betreuen. Um Verhaltensprobleme möglichst früh in den Griff zu bekommen, ist laut IAT eine intensivere Zusammenarbeit aller örtlichen Stellen, die Kontakt mit Kindern und Eltern haben, notwendig.
Um die Tageseinrichtungen bei ihrer Arbeit zu unterstützen, wurden Instrumente zur Früherkennung wie Tipps zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und für die Arbeit mit Kindern sowie Hinweise zum Datenschutz erarbeitet. Die "Herner Materialien zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern" werden im Zeitraum November 2003 bis März 2004 in den Wanner Tageseinrichtungen auf ihre Praxistauglichkeit erprobt.
Nach Abschluss der Projektphase will das NRW-Familienministerium die Ergebnisse und Materialien auch anderen interessierten Einrichtungen zur Verfügung stehen.
Pressekontakt: IAT, Karin Esch, Telefon: 0209/1707-283, Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Telefon: 0209/1707-130, Fax: -110; Stadt Herne, Sarah Rusche, Telefon: 02323/163533