Essen/Hagen (idr). Im Ruhrgebiet lässt es sich bestens leben - gerade auch in Hagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins vor dem Rheinland und der Rhein-Neckar-Region. In Hagen finden die Menschen vor allem sehr gute Bedingungen beim Wohnen und beim ÖPNV vor.
So punktet die Stadt mit vergleichsweise günstigen Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Durchschnittspreis liegt bei 2.506 Euro je Quadratmeter; im Ruhrgebiet sind es im Schnitt 3.067 Euro/Quadratmeter. Somit zahlen Käufer in Hagen knapp 301.000 Euro für ein Haus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche; in München müssten sie 1,1 Millionen Euro investieren. Auch Mieterinnen und Mieter profitieren von günstigen Konditionen: 7,20 Euro pro Quadratmeter bezahlen sie im Mittel in Hagen (Ruhrgebiet: 8,30 Euro).
Wer in Hagen lebt, ist besonders gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden: Die nächste ÖPNV-Haltestelle liegt im Schnitt 150 Meter Luftlinie entfernt (Ruhrgebiet: 212 Meter). Das entspricht bundesweit Platz vier von 400 Kreisen und kreisfreien Städten.
Grundlage der IW-Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze. "Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
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