Essen/Herne (idr). Im Ruhrgebiet lässt es sich bestens leben - gerade auch in Herne. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins vor dem Rheinland und der Rhein-Neckar-Region. In Herne finden die Menschen ausgezeichnete Bedingungen u. a. in den Bereichen Freizeit, Verkehr, Kitas und Krankenhäuser.
So punktet die Stadt mit kurzen Wegen für Familien mit kleinen Kindern. Die nächste Kita ist im Schnitt mit einer Pkw-Fahrzeit von nur 163 Sekunden erreichbar (Ruhrgebiet: 196 Sekunden). Ebenfalls hervor sticht Herne mit der höchsten Bardichte im Ruhrgebiet. 1,303 Bars gibt es je Quadratkilometer Stadtfläche, ruhrgebietsweit liegt der Wert bei 0,369. Wer gerne Sport treibt, sollte es in Herne nicht schwer haben, einen Verein zu finden, denn auch die Dichte der Sportvereine (4,958 je Quadratkilometer) ist herausragend (Ruhrgebiet: 1,848).
In Sachen Mobilität ist Herne ebenfalls ganz vorne mit dabei: Nur sechs Minuten benötigen die Menschen im Mittel zum Herne-Wanne-Eickel-Hauptbahnhof. Im Ruhrgebietsschnitt ist der Weg zum Fernbahnhof doppelt so lang. Mit 170 Metern zur nächsten ÖPNV-Haltestelle bewegt sich die Kommune im Spitzenfeld (Ruhrgebiet: 212 Meter). Und mit durchschnittlich zwei Minuten zur nächsten Autobahnanschlussstelle ist Herne nicht nur die am besten angebundene Stadt im Ruhrgebiet, sondern im bundesweiten Ranking von 400 Kreisen und kreisfreien Städten auf Platz drei.
44 Prozent über dem Durchschnitt des Ruhrgebiets liegt Herne bei der Krankenhausbettendichte: Auf 10.000 Einwohner kommen 104,7 Klinikbetten. Zum Vergleich: In Hamburg liegt der Wert bei 69,4, in Berlin bei 55,1.
Grundlage der IW-Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze. "Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
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