Ruhrgebiet (idr). KölnRheinRuhr hat die finalen Unterlagen für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Das Bewerbungskonzept wurde noch einmal geschärft und an den Standorten Essen, Duisburg und Bochum angepasst.
Die Wettbewerbe im Wasserball sollen nun am international erprobten Wasserball-Standort Duisburg stattfinden – und nicht wie vorab geplant in Wuppertal. Die Finalwettkämpfe im Boxen sollen jetzt im Vonovia Ruhrstadion vor noch größerer Kulisse mit rund 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern starten und nicht mehr in der Messe Essen. Dafür finden die Mountainbike-Wettbewerbe jetzt in Essen und nicht im Kreis Recklinghausen statt. In enger Abstimmung mit dem Sportfachverband und den beteiligten Kommunen fiel die Wahl für die Sportart Mountainbike auf den Brammentrail der Essener Schurenbachhalde im Besitz des Regionalverbandes Ruhr (RVR).
Weiterhin ergibt sich, dass neben der Leading City Köln, in der auch das Olympische Dorf sein wird, jetzt 14 Kommunen an der Bewerbung KölnRheinRuhr beteiligt sind: Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim und Wuppertal. Dazu kommen die Segelwettbewerbe in Kiel oder Warnemünde und Kanu-Slalom in Markkleeberg.
Die Bewerbung basiert auf der größten demokratischen Legitimation mit historischer Beteiligung von über 1,4 Millionen abgegebenen Stimmen und 66 Prozent Zustimmung von den Menschen in der Region. Die Abstimmung über Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr war die größte Abstimmung in der olympischen Geschichte. Noch nie wurden mehr Menschen befragt und mehr Städte in die Frage einbezogen, ob sie für die Ausrichtung der Spiele sind.
Zu den Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte München und Berlin. Die abschließende Entscheidung, welche Region für die internationale Bewerbung ausgewählt wird, fällt dann auf der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden.
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