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Manifesta startet Open Call für lokale Projekte im Ruhrgebiet

Ruhrgebiet (idr). Die Manifesta 16 Ruhr startet ihren Open Call für lokale Projekte: Bis zum 30. September können Initiativen, Kollektive, Institutionen und Einzelpersonen aus dem gesamten Ruhrgebiet interdisziplinäre soziokulturelle Projekte vorschlagen. Gefragt sind Vorhaben, die vielfältige Gruppen zusammenbringen und den sozialen Zusammenhalt z. B. durch Kunst, Musik, Literatur, Ökologie und Sport stärken. Die Projekte sollen gemeinsame Perspektiven innerhalb der diversen Gesellschaft des Ruhrgebiets sichtbar machen und vorzugsweise in oder in der Nähe einer (ehemaligen) Gebetsstätte einer Ruhrgebietsstadt stattfinden.

 

Die elf ausgewählten Projektpartner schließen eine Kooperationsvereinbarung mit der Manifesta 16 ab, die einen finanziellen Beitrag von bis zu 15.000 Euro beinhaltet. Die ausgewählten Vorhaben werden Teil des Manifesta 16 Programms. Die Projekte können im gesamten Ruhrgebiet stattfinden. Es sind noch Informationsveranstaltungen geplant.

 

Die Manifesta, eine europäische nomadische Biennale für zeitgenössische Kunst, kommt vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 ins Ruhrgebiet. Mehr als 100 Tage lang präsentiert sie in mehreren Städten der Region künstlerische, urbane und soziale Interventionen. Sie setzt sich mit sozialen, politischen und ökologischen Themen auseinander und bietet neue Perspektiven auf die historischen und gegenwärtigen Strukturen des Ruhrgebiets. Im Zentrum steht dabei die Umnutzung von Nachkriegskirchen.

 

Die International Foundation Manifesta (IFM), der Regionalverband Ruhr (RVR) und das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft sind die Initiatoren der Manifesta 2026. IFM und RVR haben für die Organisation und Durchführung die Manifesta 16 Ruhr gGmbH gegründet.

 

Info: http://www.manifesta16.org/opencall

Pressekontakt: Manifesta, Verena Anker, E-Mail: Verenaanker[at]manifesta.org

Regionalverband Ruhr

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