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Neue E-Learning-Angebote der AÖGW verfügbar

Ein blau getöntes Foto einer Person mit Kopfhörern, die an einem Laptop arbeitet. Auf dem Bildschirm ist eine Grafik der „Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen“ (AÖGW) zu sehen, die drei Kernbereiche für ein bedarfsorientiertes E-Learning-Angebot zeigt: Erstellung digitaler Lerneinheiten, Zentralisierung über Moodle und Unterstützung bei der Entwicklung von Lehr-Lern-Angeboten.

Die Anforderungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) wandeln sich stetig. Um Sie bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen zu unterstützen, hat die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) ihr digitales Lehrangebot massiv erweitert.

Ab sofort stehen neue E-Learning-Module zur Verfügung, die speziell auf die Bedürfnisse der Praxis zugeschnitten sind:

- Einführung in Agora – die Kollaborationsplattform für den ÖGD: Das E-Learning führt durch die verschiedenen Ebenen von Agora und zeigt, wie registrierte User:innen in der geschützten Plattform Informationen austauschen und sich per Video-Tool live unterhalten können. Es veranschaulicht, wie Forumsbeiträge verfasst und kommentiert, wie Dokumente hochgeladen und Sammlungen erstellt oder wie Teams und Gruppen gegründet werden, um etwa gemeinsam an Projekten zu arbeiten oder fachliche Fragen zu klären.
Zum E-Learning: https://www.akademie-oegw.de/aktuell/detail/neues-e-learning-einfuehrung-in-agora-die-kollaborationsplattform-fuer-den-oegd 

- Entscheiden und Lernen in gesundheitlichen Krisen: Das E-Learning besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil des E-Learnings, konzipiert von der AÖGW, stellt Entscheidungsfindungsprozesse in den Mittelpunkt und fragt, wie Entscheidungen auch unter erschwerten Bedingungen strukturiert, partizipativ und abwägend auf Basis der besten verfügbaren Evidenz für oder gegen Maßnahmen getroffen werden können. Das E-Learning stellt eine Handlungsleitlinie vor, die in zehn Schritten verschiedene Phasen des Entscheidungsprozesses im Kontext eines Praxisbeispiels durchläuft. Teil eins des Kurses umfasst vier Module, die in etwa 100 Minuten interaktiv absolviert werden.
Der zweite Teil des E-Learnings, konzipiert vom RKI, nennt Methoden zum kontinuierlichen systematischen Lernen aus Krisen. Er vermittelt das Prinzip der Action-Reviews nach Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem European Center for Disease Prevention and Control (ECDC). In drei Modulen führt der Kurs nicht nur durch Beispiele, die zeigen, wie Action-Reviews aufgebaut und durchgeführt werden, sondern veranschaulicht schrittweise, wie ein Action Review konzipiert und vorbereitet wird, etwa wie zunächst Ziel und Umfang bestimmt und anschließend Stakeholder eingebunden werden können. Interaktive Übungen und verschiedene Settings vermitteln, wie Formate der Durchführung praktisch erprobt und nachbereitet werden können. Im letzten Modul dieses ca. 90-minütigen zweiten Teils wird mit Szenarien, weiteren Übungen und einem Abschlussquiz gearbeitet. Das E-Learning ist für alle Teilnehmenden kostenlos.
Zum E-Learning: https://www.akademie-oegw.de/aktuell/detail/neues-e-learning-entscheiden-und-lernen-in-gesundheitlichen-krisen 

- „INHECOV“: Wissenschaftliche Erkenntnisse als Impulse für zukünftige Krisenplanung: Das E-Learning ist unter anderem in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring des Robert Koch-Instituts, der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft der Humanwissenschaftlichen Fakultät und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln entstanden. Seitens der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) waren Prof‘in Dr. phil. Dagmar Starke kommissarische Leiterin der Akademie und Laura Arnold federführend an dem Projekt beteiligt.

Die Inhalte des Kurses basieren auf einer Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema. Sie zeigen, dass Krisen Menschen nicht gleichermaßen betreffen. Unterschiedliche sozioökonomische Lebensbedingungen können erheblich beeinflussen, wie stark einzelne Bevölkerungsgruppen beispielsweise von einer Pandemie gesundheitlich belastet sind. Ziel des E-Learnings ist es, sich mit diesen Zusammenhängen vertraut zu machen und daraus wichtige Erkenntnisse für die Vorbereitung auf zukünftige Krisensituationen abzuleiten.
Zum E-Learning: https://www.akademie-oegw.de/aktuell/detail/neues-e-learning-inhecov-wissenschaftliche-erkenntnisse-als-impulse-fuer-zukuenftige-krisenplanung-1 

- „IT-Risikomanagement“ in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Düsseldorf: Das E-Learning greift diese Herausforderungen auf. In fünf aufeinander aufbauenden Lektionen werden zentrale Grundlagen des Themas vermittelt. Anhand typischer Szenarien aus Gesundheitsämtern zeigt der Kurs in etwa 45 Minuten auf, worauf es bei einem IT-Ausfall ankommt. Das erworbene Wissen kann in einem Abschlussquiz überprüft werden. Am Ende erhalten die Teilnehmenden eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des IT-Risikomanagements sowie der Notfallmaßnahmen.
Zum E-Learning: https://www.akademie-oegw.de/fortbildung/e-learnings/it-risikomanagement 

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