Oberhausen (idr). Dem Heulen der Wölfe folgen, einem Bären "auf die Pelle rücken" oder in den Wurzeln eines Riesenbaumes verweilen: Ab dem 20. März lässt die neue Ausstellung "Mythos Wald" die Vielfalt der Wälder und ihrer Bewohner im Gasometer Oberhausen lebendig werden. In unterschiedlichen Ausstellungskapiteln zeigt die Schau Waldgebiete von Brasilien bis Europa und widmet sich dabei der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch den indigenen Völkern, deren Habitat im Wald immer kleiner wird. Dokumentiert werden u. a. die Folgen der Vernichtung des Ökosystems Wald durch Brandrodung und Landwirtschaft.
Zu sehen sind großformatige preisgekrönte Bilder, Filmsequenzen und Original-Exponate. Neben Wolf, Faultier, Eule, Braunbär und einem zweieinhalb Meter langen Gliederfüßer aus dem Karbonzeitalter ist auch das Originalskelett des vor rund 7000 Jahren ausgestorbenen Riesenhirschs ausgestellt. Eigens für den Gasometer entwickelt wurde die Klang- und Lichtinstallation "Global Sunrise" von Oceans21, eine sinnliche Reise durch die morgendlichen Wälder auf fünf Kontinenten. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist "Der Baum". Die 35 Meter große Kunstinszenierung eröffnet Besuchern einen Blick aus dem Wurzelwerk in die abstrakte Baumkrone.
"Mythos Wald" ist der dritte Teil einer Trilogie im Gasometer, die mit "Das zerbrechliche Paradies" im Jahr 2021 begann und "Planet Ozean" 2024 fortgesetzt wurde. Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist Partner der Ausstellung.
Infos: http://www.gasometer.de
Pressekontakt: Gasometer Oberhausen, Anja Keienburg, Dirk Böttger, Telefon: 0208/85037-35, E-Mail: presse[at]gasometer.de