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Neue Plattform soll Herzpatienten unterstützen

Witten (idr). Um Patienten mit koronaren Herzkrankheiten im Alltag zu unterstützen, wollen Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke mit weiteren Partnern eine Plattform entwickeln. Dazu setzen sie u. a. ein gerade erst entwickeltes "EKG-Pflaster" ein. Es kann für mehrere Wochen verwendet werden. Die Übertragung der Daten erfolgt automatisch und kabellos direkt über das Mobilfunknetz auf den gesicherten Server. Gleichzeitig werden auch andere Geräte wie Blutdruckmesser und Fitnessarmbänder drahtlos verbunden. Die Kommunikation mit der Plattform soll auch durch adaptive Chat-Bots erfolgen. Darüber hinaus nutzt das Projekt Künstliche Intelligenz, um kontinuierlich das individuelle Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung und das Risiko weiterer Herzinfarkte zu berechnen.

 

Das Projekt wird von der EU mit rund 5,7 Millionen Euro über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren gefördert und im Verbund mit zwölf weiteren nationalen und internationalen Partnereinrichtungen durchgeführt.

 

Infos: http://www.uni-wh.de

Pressekontakt: Universität Witten/Herdecke, Dr. Boris Schmitz, Telefon: 02333/9888156, E-Mail: Boris.Schmitz[at]uni-wh.de

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