Witten/Ruhrgebiet (idr). Einsamkeit ist ein Problem, das schon in der Grundschule beginnt, wie eine Studie der Universität Witten/Herdecke und des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik zeigt. Befragt wurden 428 Kinder an zehn Grundschulen mit schwachem Sozialindex in Herne, Bochum und Gelsenkirchen. Fast zwölf Prozent der Jungen und Mädchen fühlen sich oft oder immer einsam. 24 Prozent gaben an, sich manchmal einsam zu fühlen. Nur knapp ein Drittel fühlt sich nie alleine.
Die Studie ist Teil des Projekts "Inspire Youth", das die SozialstiftungNRW mit insgesamt 700.000 Euro fördert. Umgesetzt wird es an Offenen Ganztagsschulen in Trägerschaft der AWO im Westlichen Westfalen. Das Vorhaben will den sozialen Zusammenhalt bei Kindern stärken. Sie lernen zum Beispiel durch Übungen, sich besser in andere hineinzuversetzen und Ausgrenzung zu vermeiden. Zudem werden die Selbstwahrnehmung und der Umgang mit eigenen Gefühlen verbessert.
Infos: awo-ww.de/inspire-youth
Pressekontakt: SozialstiftungNRW, Nadine Papmeyer, Vera Rosen, Telefon: 0211/85533-15, -32, E-Mail: presse[at]sw.nrw.de