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Ruhrgebiet innovativ: Müllvermeidung im Krankenhaus durch Mehrfachspritze

Essen.(idr). Der Verbrauch von Einwegspritzen ist auf den Intensivstationen der Krankenhäuser besonders groß. Das muß nicht sein, denn die neuartige Perfusorspritze, die Dr. Lucien C. Olivier, Oberarzt in der Abteilung Unfallchirugie der Universitätsklinik Essen, entwickelt hat, kann am selben Patienten mehrmals verwandt werden.Nach Schätzung von Dr. Olivier können in Deutschland mit Hilfe seiner Erfindung jährlich 6 bis 15 Millionen Spritzen eingespart werden. Das entspricht einer Müllmenge von 120 bis 300 Tonnen, die als belasteter Abfall kostenintensiv entsorgt werden müßten.Spritzen müssen unbedingt steril sein. Dies auch zu garantieren, wenn sie wiederholt benutzt werden, ist Dr. Olivier gelungen. Seine Perfusorspritze hat zwei Kammern. Wird die Spritze aufgezogen, sorgt die obere Kammer dafür, daß keine Außenluft in das Spritzeninnere gelangen kann. Die untere Kammer kommt zu keiner Zeit mit möglicherweise verunreinigten Teilen der Spritze in Berührung.Die Innovation ist der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück, 200.000 Mark Förderung wert. Dr. Olivier hat mit dem mittelständischen Unternehmen Innovent in Hürth-Hermülheim bereits einen Kooperationspartner für die Produktion gefunden. Die Klinische Prüfung steht kurz vor dem Abschluß.Pressekontakt: Universitätklinikum Essen, Dr. Lucien C. Olivier, Tel. 0201/723-1341, e-mail: lucien.olivier@uni-essen.de

Essen.(idr). Der Verbrauch von Einwegspritzen ist auf den Intensivstationen der Krankenhäuser besonders groß. Das muß nicht sein, denn die neuartige Perfusorspritze, die Dr. Lucien C. Olivier, Oberarzt in der Abteilung Unfallchirugie der Universitätsklinik Essen, entwickelt hat, kann am selben Patienten mehrmals verwandt werden.Nach Schätzung von Dr. Olivier können in Deutschland mit Hilfe seiner Erfindung jährlich 6 bis 15 Millionen Spritzen eingespart werden. Das entspricht einer Müllmenge von 120 bis 300 Tonnen, die als belasteter Abfall kostenintensiv entsorgt werden müßten.Spritzen müssen unbedingt steril sein. Dies auch zu garantieren, wenn sie wiederholt benutzt werden, ist Dr. Olivier gelungen. Seine Perfusorspritze hat zwei Kammern. Wird die Spritze aufgezogen, sorgt die obere Kammer dafür, daß keine Außenluft in das Spritzeninnere gelangen kann. Die untere Kammer kommt zu keiner Zeit mit möglicherweise verunreinigten Teilen der Spritze in Berührung.Die Innovation ist der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück, 200.000 Mark Förderung wert. Dr. Olivier hat mit dem mittelständischen Unternehmen Innovent in Hürth-Hermülheim bereits einen Kooperationspartner für die Produktion gefunden. Die Klinische Prüfung steht kurz vor dem Abschluß.

Pressekontakt: Universitätklinikum Essen, Dr. Lucien C. Olivier, Tel. 0201/723-1341, e-mail: lucien.olivier[at]uni-essen.de

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