Essen/Ruhrgebiet (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Handwerk Region Ruhr haben heute (7. Juli) ihren Masterplan Handwerk vorgestellt. Er enthält eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen und 18 konkrete Umsetzungsprojekte, die gezielt darauf ausgerichtet sind, das Handwerk im Ruhrgebiet zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen. Von 2025 bis 2030 setzen RVR und Handwerk Region Ruhr gemeinsam ein konkretes Arbeitsprogramm um, dessen Fortschritte regelmäßig überprüft und öffentlich kommuniziert werden. Ziel ist es, die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks stärker sichtbar zu machen und als strategischen Faktor für die regionale Entwicklung zu positionieren.
Grundlage ist eine umfassende Struktur- und Potenzialanalyse. Der Masterplan Handwerk entwickelt Strategien in den fünf Themenfeldern Mittelstandskultur und Innovation, Bildung und Ausbildung von Fachkräften, Flächenbedarfe und Planungsrecht, Mobilität sowie Klimaschutz und Ressourceneffizienz und leitet daraus zentrale Ansätze für die gemeinsame Arbeit der nächsten Jahre ab. Geplant sind u. a. eine Praxiskonferenz Vergabe Ruhr, ein Ausbildungspreis Ruhrgebiet, ein Leitfaden zur Entwicklung von Handwerkszentren, ein Instrument zur strategischen Verkehrsplanung sowie eine Energie- und Treibhausgas-Bilanzierung.
"Mit über 46.000 Betrieben und rund 300.000 Beschäftigten ist das Handwerk eine tragende Säule für wirtschaftliches Wachstum und wirtschaftliche Stabilität im Ruhrgebiet. Daher müssen wir noch stärker in die mittelstandsorientierte Regionalentwicklung investieren", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin. "Das heißt konkret: Bürokratie und Fachkräftemangel abbauen, indem Genehmigungsverfahren vereinfacht und Nachwuchskräfte bestmöglich ausgebildet werden." Mit dem Masterplan Handwerk für das Ruhrgebiet liegt ein Fahrplan vor, der wesentliche Ziele und praxisnahe Handlungsempfehlungen bündelt. Am 3. September wird der Masterplan im Beisein von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur präsentiert.
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