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Sanfte Naturpflege: Heckrinder als Landschaftswächter

Kreis Unna.(idr). Sanfte Riesen als Naturpfleger: Im Kreis Unna agieren Heckrinder als Landschaftswächter. Die Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna e.V. (NFG) hat im Januar zusammen mit der Biologischen Station das Projekt Heckrinder von der RWE Power AG übernommen. Seit 1998 grasen die Tiere, als Auerochsen-Rückzüchtung robuste Vertreter ihrer Art, in der Lippeaue. Bereiche, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, sollen auf schonende Weise durch die Großpflanzenfresser erhalten und entwickelt werden. Die NFG zog jetzt eine positive Zwischenbilanz: In dem betreffenden Gebiet konnten wieder auwaldähnliche Strukturen entstehen. Gesucht werden für den personellen und finanziellen Aufwand des Projektes noch Paten. Die urige Rindviehrasse geht auf eine Idee der Gebrüder Heck, Zoodirektoren in Berlin und München in den 1920er Jahren, zurück. Der letzte "Urahn" der Rinder war 1627 bei Warschau erlegt worden. Mit Einkreuzungen von süd- und osteuropäischen Rinderrassen wurde das Ur-Rind als "Heckrind" wieder neu belebt.Pressekontakt: Günther Klumpp, Telefon: 02303/25422-23, -22

Kreis Unna.(idr). Sanfte Riesen als Naturpfleger: Im Kreis Unna agieren Heckrinder als Landschaftswächter. Die Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna e.V. (NFG) hat im Januar zusammen mit der Biologischen Station das Projekt Heckrinder von der RWE Power AG übernommen. Seit 1998 grasen die Tiere, als Auerochsen-Rückzüchtung robuste Vertreter ihrer Art, in der Lippeaue.

 

Bereiche, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, sollen auf schonende Weise durch die Großpflanzenfresser erhalten und entwickelt werden. Die NFG zog jetzt eine positive Zwischenbilanz: In dem betreffenden Gebiet konnten wieder auwaldähnliche Strukturen entstehen. Gesucht werden für den personellen und finanziellen Aufwand des Projektes noch Paten.

 

Die urige Rindviehrasse geht auf eine Idee der Gebrüder Heck, Zoodirektoren in Berlin und München in den 1920er Jahren, zurück. Der letzte "Urahn" der Rinder war 1627 bei Warschau erlegt worden. Mit Einkreuzungen von süd- und osteuropäischen Rinderrassen wurde das Ur-Rind als "Heckrind" wieder neu belebt.

Pressekontakt: Günther Klumpp, Telefon: 02303/25422-23, -22

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