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Schwerpunktthema Archäologie: Abbild Roms in der Fremde - Xanten, die Römerstadt am Rhein
Schwerpunktthema Archäologie: Abbild Roms in der Fremde - Xanten, die Römerstadt am Rhein
|Metropole RuhrNRWDeutschlandXanten
Xanten.(idr). Etwa 150 Orte in der damals bekannten und von Rom dominierten Welt durften sich "Colonia" nennen. Das römische Xanten, die Colonia Ulpia Traiana (CUT), gehörte dazu. Ein Glücksfall für die archäologische Forschung im Ruhrgebiet, denn im Verlauf von rund 2.000 Jahren wurde die römische Stadt niemals überbaut und 1977 zum Archäologischen Park und zur Schutzzone erklärt.
Seither sind Archäologen des Landschaftsverbandes Rheinland unermüdlich dabei, ein wichtiges Stück mediterranen Lebens am Niederrhein für die Öffentlichkeit anschaulich zu machen. Wohl an keinem anderen Ort lassen sich Ergebnisse archäologischer Forschung im Revier so anschaulich besichtigen, wie im Archäologischen Park in Xanten.
In diesem Jahr stoßen Besucher, die mit dem Zug anreisen, gleich am Xantener Bahnhof auf sichtbare Zeichen antiken Lebens. Gegraben wird nordwestlich des Bahnhofs, ausgelöst durch die Planung einer Park and Ride-Anlage, die Fundamente des südlichen Turms der römischen Stadtbefestigung aus. Der Verlauf der Stadtmauer konnte ebenfalls über einige Meter verfolgt werden. Ob der Wachturm rekonstruiert und sozusagen als Empfang für Xanten-Besucher wieder auferstehen kann, wird derzeit idiskutiert.
Das römische Xanten ist eine Planstadt mit rechtwinkeligem Straßennetz, die von Kaiser Trajan gegründet worden ist. Die Hauptstraßen umrahmten 40 quadratische Stadtviertel, die "Insulae".
Mit Forum und Kapitol, großen und kleinen Tempeln, Villen und Handwerkerhäusern, einem Rheinhafen, einer großen Thermenanlage und einem Amphitheater verfügte die CUT über alle Einrichtungen, die für den römischen Alltag von Bedeutung waren. Vor dem Amphitheater steht eine Statue des Stadtgründers Trajan, allerdings nur ein Abbild. Das Original wird im Louvre in Paris aufbewahrt.Pressekontakt: Archäologischer Park Xanten, Pressestelle, Dr. Ulrich Schädler, Telefon: 02801/712120
Xanten.(idr). Etwa 150 Orte in der damals bekannten und von Rom dominierten Welt durften sich "Colonia" nennen. Das römische Xanten, die Colonia Ulpia Traiana (CUT), gehörte dazu. Ein Glücksfall für die archäologische Forschung im Ruhrgebiet, denn im Verlauf von rund 2.000 Jahren wurde die römische Stadt niemals überbaut und 1977 zum Archäologischen Park und zur Schutzzone erklärt.
Seither sind Archäologen des Landschaftsverbandes Rheinland unermüdlich dabei, ein wichtiges Stück mediterranen Lebens am Niederrhein für die Öffentlichkeit anschaulich zu machen. Wohl an keinem anderen Ort lassen sich Ergebnisse archäologischer Forschung im Revier so anschaulich besichtigen, wie im Archäologischen Park in Xanten.
In diesem Jahr stoßen Besucher, die mit dem Zug anreisen, gleich am Xantener Bahnhof auf sichtbare Zeichen antiken Lebens. Gegraben wird nordwestlich des Bahnhofs, ausgelöst durch die Planung einer Park and Ride-Anlage, die Fundamente des südlichen Turms der römischen Stadtbefestigung aus. Der Verlauf der Stadtmauer konnte ebenfalls über einige Meter verfolgt werden. Ob der Wachturm rekonstruiert und sozusagen als Empfang für Xanten-Besucher wieder auferstehen kann, wird derzeit idiskutiert.
Das römische Xanten ist eine Planstadt mit rechtwinkeligem Straßennetz, die von Kaiser Trajan gegründet worden ist. Die Hauptstraßen umrahmten 40 quadratische Stadtviertel, die "Insulae".
Mit Forum und Kapitol, großen und kleinen Tempeln, Villen und Handwerkerhäusern, einem Rheinhafen, einer großen Thermenanlage und einem Amphitheater verfügte die CUT über alle Einrichtungen, die für den römischen Alltag von Bedeutung waren. Vor dem Amphitheater steht eine Statue des Stadtgründers Trajan, allerdings nur ein Abbild. Das Original wird im Louvre in Paris aufbewahrt.
Pressekontakt: Archäologischer Park Xanten, Pressestelle, Dr. Ulrich Schädler, Telefon: 02801/712120