Essen (idr). Nach einem Milliardenverlust im Vorjahr hat Thyssenkrupp das Geschäftsjahr 2024/25 (Stichtag 30. September) mit 532 Millionen Euro Gewinn abgeschlossen. Verantwortlich dafür sind vor allem eine Zuschreibung auf die Beteiligung am Aufzughersteller TK Elevator sowie der Verkauf von Thyssenkrupp Electrical Steel India. Der Umsatz lag bei 32,8 Milliarden Euro und damit 2,2 Milliarden Euro unter dem Vorjahr. Hauptgründe dafür sind nach Angaben des Stahlkonzerns eine gesunkene Nachfrage sowie niedrigere Preise vor allem im Werkstoffhandel und in der Stahlsparte. Das Bereinigte EBIT des Konzerns lag bei 640 Millionen Euro und damit 72 Millionen Euro über dem Vorjahr. Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet Thyssenkrupp mit einem Bereinigten EBIT zwischen 500 und 900 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen erneut 15 Cent Dividende je Aktie erhalten.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Fehlbetrag von 400 bis 800 Millionen Euro. Darin enthalten sei insbesondere die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe.
Der Konzern treibt weiter seine umfassende Neuausrichtung voran. Langfristiges Ziel ist die schrittweise Verselbstständigung aller Geschäftsbereiche und die Öffnung für die Beteiligung Dritter. Die Thyssenkrupp AG soll sich zu einer Finanzholding entwickeln, die grundsätzlich Mehrheitsbeteiligungen an eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach vereint.
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