Aktuelles

Umweltfreundliche Alternative: In Dortmund wird an "Erdgas-Diesel" geforscht

Dortmund.(idr). Der Dieselmotor, geliebt und gehasst: Verlässliches Fahrverhalten und großes Sparpotenzial stehen im starken Gegensatz zum gesundheitsgefährdenden Ausstoß der Rußpartikel. Die konsequente Umsetzung und Anwendung von Filtern läuft nur schleppend. Als möglicher Ausweg aus dieser Situation könnte sich Erdgas-Diesel erweisen. Prof. Dr. Ulrich Hilger vom Fachbereich Maschinenbau an der Fachhochschule Dortmund hat die Technik dazu entwickelt. Zusammen mit der FH Gelsenkirchen und der Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft für Verbrennungsmotoren wurde eine Methode entwickelt, mit der man den Dieselmotor beim Umstieg auf Erdgas nicht mehr umbauen muss. "DING" heißt das Zauberwort, der englische Name "Direct Injection Natural Gas" bedeutet, dass Erdgas direkt in den Brennraum eingespritzt werden kann. Rund 665.000 Euro wurden bisher in dieses Forschungsprojekt investiert. Die bisherigen Ergebnisse zeigen ein verbessertes Emissionsverhalten, weniger Energieverbrauch und ein wirtschaftliches Umrüsten des Fahrzeugs. Einziger "Haken" für eine Markteinführung ist nach Überzeugung der am Projekt Beteiligten bislang noch die allgemeine Zurückhaltung beim Kraftstoff Erdgas. Ende Juni wurde allerdings bereits ein Kooperationsvertrag mit einer kanadischen Firma unterzeichnet, die u.a. Niederlassungen in China, den USA und England hat.Pressekontakt: Fachhochschule Dortmund, Pressestelle, Jürgen Andrae, Telefon: 0231/9112-117, Fax: -717

Dortmund.(idr). Der Dieselmotor, geliebt und gehasst: Verlässliches Fahrverhalten und großes Sparpotenzial stehen im starken Gegensatz zum gesundheitsgefährdenden Ausstoß der Rußpartikel. Die konsequente Umsetzung und Anwendung von Filtern läuft nur schleppend. Als möglicher Ausweg aus dieser Situation könnte sich Erdgas-Diesel erweisen. Prof. Dr. Ulrich Hilger vom Fachbereich Maschinenbau an der Fachhochschule Dortmund hat die Technik dazu entwickelt.

 

Zusammen mit der FH Gelsenkirchen und der Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft für Verbrennungsmotoren wurde eine Methode entwickelt, mit der man den Dieselmotor beim Umstieg auf Erdgas nicht mehr umbauen muss. "DING" heißt das Zauberwort, der englische Name "Direct Injection Natural Gas" bedeutet, dass Erdgas direkt in den Brennraum eingespritzt werden kann. Rund 665.000 Euro wurden bisher in dieses Forschungsprojekt investiert.

 

Die bisherigen Ergebnisse zeigen ein verbessertes Emissionsverhalten, weniger Energieverbrauch und ein wirtschaftliches Umrüsten des Fahrzeugs. Einziger "Haken" für eine Markteinführung ist nach Überzeugung der am Projekt Beteiligten bislang noch die allgemeine Zurückhaltung beim Kraftstoff Erdgas. Ende Juni wurde allerdings bereits ein Kooperationsvertrag mit einer kanadischen Firma unterzeichnet, die u.a. Niederlassungen in China, den USA und England hat.

Pressekontakt: Fachhochschule Dortmund, Pressestelle, Jürgen Andrae, Telefon: 0231/9112-117, Fax: -717

Regionalverband Ruhr

info[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-0