Ruhrgebiet (idr). Urbane Künste Ruhr prägt in 2026 wieder den öffentlichen Raum des Ruhrgebiets mit künstlerischen Interventionen: Fortgesetzt wird die "Grand Snail Tour" - ein mobiles Aktions- und Ausstellungsprojekt, das seit 2024 bis Oktober 2027 alle 53 Städte des Ruhrgebiets besucht. Ausgestattet mit einem Anhänger initiiert sie auf öffentlichen Plätzen künstlerische Formate des Austauschs, der Teilhabe und der Koproduktion. In ihrem dritten Kalenderjahr tourt die Grand Snail Tour durch den Süden des Ruhrgebiets bis an den Niederrhein. Los geht es am 20. Februar auf dem Hagener Wilhelmsplatz: Den Auftakt um 14 Uhr macht die Performance "Kiss my Anger" - eine interaktive Video- und Interviewarbeit von Rebecca Racine Ramershoven, die sich mit weiblicher/Flinta* Wut, insbesondere bei People of Colour, auseinandersetzt.
Neu im Urbane Künste Ruhr-Programm ist eine Ausstellung rund um den Dortmunder Hauptbahnhof mit dem Titel "Unheimliche Verschiebungen". Das Projekt findet im Rahmen der Ruhrtriennale 2026 statt und widmet sich vom 22. August bis zum 4. Oktober mit künstlerischen Mitteln ökologischen, sozialen und politischen Wechselwirkungen unserer Zeit. Rund um den Hauptbahnhof werden zwölf bis 14 Projekte internationaler Künstlerinnen und Künstler gezeigt. Skulpturale, installative, Musik- oder Film-basierte sowie performative Arbeiten treten mit ihrer Umgebung in Beziehung. Neben spezifisch ausgewählten künstlerischen Positionen zeigt das Gesamtprojekt auch eigens für den Standort entwickelte Arbeiten von Teilnehmenden des Programms "Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr". Für dieses Programm kooperiert Urbane Künste Ruhr mit verschiedenen institutionellen Partnern aus dem Ruhrgebiet.
Urbane Künste Ruhr ist eine vielgestaltige, dezentrale Institution für Gegenwartskunst im Ruhrgebiet. Neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und Chorwerk Ruhr ist Urbane Künste Ruhr Teil der Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum, deren Gesellschafter und öffentliche Förderer das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr sind.
Weitere Informationen: https://www.urbanekuensteruhr.de/
Pressekontakt: Urbane Künste Ruhr, Hannes Klug, Telefon: 0234/97483422, E-Mail: hk[at]urbanekuensteruhr.de