Gelsenkirchen (idr). Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat heute (26. Februar) seinen jährlichen Stationsbericht veröffentlicht, der die Qualität der 296 Bahnhöfe und Haltepunkte im Verbundraum bewertet. Das Ergebnis fällt durchwachsen aus: In der Gesamtbewertung wurden 126 Stationen (34,75 Prozent) mit "ordentlich", aber auch fast genauso viele (122) als "entwicklungsbedürftig" bewertet (42.36 Prozent). "Ausgezeichnet" sind laut Testpersonen 25 Stationen (8,68 Prozent), 15 hingegen "nicht tolerierbar" (5,21 Prozent). Im Vorjahresvergleich verzeichnen die "ausgezeichnet" bewerteten Stationen ein Rückgang von 4,83 Prozent. Der Anteil der "nicht tolerierbaren" Stationen erhöhte sich von 11 Stationen im Jahr 2024 auf nunmehr 15 Stationen.
Die Aufenthaltsqualität wird dabei größtenteils als "verbesserungswürdig“ eingestuft (181 Stationen/62,85 Prozent). Fast 10 Prozent urteilen sogar mit "unzureichend". Bei der Fahrgastinformation zeigt sich der Großteil hingegen zufrieden: Über 90 Prozent der Testpersonen bewerten diese als "hervorragend" oder „zufriedenstellend“. Beim Thema Barrierefreiheit zeigen sich wieder Licht und Schatten mit positiver Tendenz: Rund zwei Drittel sehen geringen oder keinen Handlungsbedarf, über 30 Prozent erhöhten oder "sehr hohen Handlungsbedarf".
Erstmals benennt der VRR im Stationsbericht die drei besten und die drei schwächsten Stationen im Verbundraum. Besonders positiv schnitten die Stationen Herne‑Wanne‑Eickel Hbf, Essen Zollverein Nord und Xanten ab. Besonders kritisch ist die Situation an den Stationen Hattingen Mitte, Essen West und Oberhausen Hbf, die mit deutlichen Defiziten auffielen.
Weitere Informationen: https://www.vrr.de/aktuelles/newsroom/vrr-stationsbericht-2025/
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