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Westfälische Hochschule entwickelt mobile KI-Station für die Katastrophenhilfe

Gelsenkirchen (idr). Wenn Naturkatastrophen oder schwere Unglücke Infrastruktur zerstören, benötigen Einsatzkräfte schnell Informationen zur Lage – auch wenn Stromversorgung, Internet und Kommunikationswege ausgefallen sind. Forscher aus dem Robotik-Labor der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen haben deshalb eine mobile und solarbetriebene Bodenstation entwickelt, die Helfern mit einer KI-gestützten Auswertung von Drohnenbildern unter die Arme greift.

 

Das System versorgt sich selbst mit Energie, baut ein eigenes WLAN auf und stellt eine leistungsfähige lokale Künstliche Intelligenz für die Auswertung der Drohnenbilder zur Verfügung. Die quelloffene Anwendung analysiert Drohnenaufnahmen und unterstützt Einsatzleitungen dabei, in kürzester Zeit einen Überblick über die Lage zu gewinnen. Anstatt Hunderte Bilder manuell zu sichten, formulieren Hilfskräfte eine konkrete Frage. Innerhalb von rund 30 Sekunden präsentiert die KI dazu die wichtigsten Aufnahmen und markiert kritische Bereiche. Die Station ist bewusst auf Mobilität ausgelegt. Sie basiert auf einem umgebauten Kinderwagengestell und lässt sich platzsparend zusammenklappen.

Pressekontakt: Westfälische Hochschule, Prof. Dr. Hartmut Surmann, E-Mail: hartmut.surmann[at]w-hs.de

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