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WG statt Altenheim: Uni Witten startet Modellprojekt für Demenzkranke
Witten.(idr). Eine "Demenz-WG" ersetzt bald das Altenheim. In einem deutschlandweit bisher einmaligen Modellversuch startet die Universität Witten/Herdecke Wohngemeinschaften, in denen die Demenzkranken untergebracht werden sollen. Eine WG in Dortmund-Scharnhorst für acht alte Menschen ist bereits im Aufbau, eine weitere ist für Februar in Essen-Altendorf geplant.
Entwickelt hat die Uni das alternative Pflegemodell in Zusammenarbeit mit der Autonomia GmbH. Ziel ist es, die Demenzkranken in einem Umfeld zu betreuen, das ihren häuslichen Verhältnissen so ähnlich wie möglich ist. Ihr Leben in der WG sei außerdem wesentlich selbstbestimmter als im Altenheim, so die Projektpartner.
Berechnungen des Instituts für Pflegewissenschaften an der Uni Witten zufolge kostet diese neue Betreuung nicht mehr als die Unterbringung in einem klassischen Altenpflegeheim. Untersuchungen des Wittener Instituts hätten außerdem ergeben, dass bei solchen Formen eines betreuten Wohnens die mit Demenz normalerweise verbundenen "Verhaltensauffälligkeiten wesentlich seltener auftreten als in Pflegeheimen." Pressekontakt: Institut für Pflegewissenschaft, Prof. Christel Bienstein, Telefon: 02302/669-356; Autonomia GmbH, Jörg Burbaum, Telefon: 02305/4446-0
Witten.(idr). Eine "Demenz-WG" ersetzt bald das Altenheim. In einem deutschlandweit bisher einmaligen Modellversuch startet die Universität Witten/Herdecke Wohngemeinschaften, in denen die Demenzkranken untergebracht werden sollen. Eine WG in Dortmund-Scharnhorst für acht alte Menschen ist bereits im Aufbau, eine weitere ist für Februar in Essen-Altendorf geplant.
Entwickelt hat die Uni das alternative Pflegemodell in Zusammenarbeit mit der Autonomia GmbH. Ziel ist es, die Demenzkranken in einem Umfeld zu betreuen, das ihren häuslichen Verhältnissen so ähnlich wie möglich ist. Ihr Leben in der WG sei außerdem wesentlich selbstbestimmter als im Altenheim, so die Projektpartner.
Berechnungen des Instituts für Pflegewissenschaften an der Uni Witten zufolge kostet diese neue Betreuung nicht mehr als die Unterbringung in einem klassischen Altenpflegeheim. Untersuchungen des Wittener Instituts hätten außerdem ergeben, dass bei solchen Formen eines betreuten Wohnens die mit Demenz normalerweise verbundenen "Verhaltensauffälligkeiten wesentlich seltener auftreten als in Pflegeheimen."
Pressekontakt: Institut für Pflegewissenschaft, Prof. Christel Bienstein, Telefon: 02302/669-356; Autonomia GmbH, Jörg Burbaum, Telefon: 02305/4446-0