Dortmund (idr). Das Klinikum Dortmund erprobt erstmals den Einsatz von Bodycams in den Notaufnahmen. Ziel des auf drei Monate angelegten Pilotprojekts ist es, Mitarbeitende in Konfliktsituationen besser zu schützen und zugleich präventiv zu wirken. Damit reagiert das Krankenhaus auf die zunehmende Aggression und Übergriffe gegenüber medizinischem Personal.
Die Bodycams sollen deeskalierend wirken. Sie kommen vor allem im Empfangsbereich der Notaufnahmen zum Einsatz und werden ausschließlich in Situationen aktiviert, die sich erkennbar zuspitzen. Eine Aufzeichnung wird nur mit Ankündigung per Knopfdruck gestartet. Die Kameras verfügen zusätzlich über einen integrierten Notrufknopf, mit dem in kritischen Situationen schnell Unterstützung angefordert werden kann.
Das Pilotprojekt ist Teil eines umfassenden Konzepts zum Schutz der Beschäftigten im Klinikum Dortmund. Zu den Maßnahmen gehören u. a. ein strukturiertes Zugangssystem, der Einsatz eines Sicherheitsdienstes und Deeskalationstrainings für Mitarbeiter.
Infos: https://www.klinikumdo.de
Pressekontakt: Klinikum Dortmund, Matthias Lackmann, E-Mail: redaktion[at]klinikumdo.de