Aktuelles

Zusammenschluss der IHKs zu Essen und Mittleres Ruhrgebiet: Ergebnisoffene Prüfung läuft

Essen/Bochum (idr). Die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Essen und Mittleres Ruhrgebiet haben mit der Prüfung einer möglichen Vereinigung begonnen. Erste Zwischenergebnisse werden Mitte Januar 2026 in den Vollversammlungen vorgestellt, die abschließenden Ergebnisse und alternative Lösungen für unterschiedliche Aspekte folgen im April. Auf dieser Grundlage wollen die beiden Vollversammlungen dann am 1. Juni über eine mögliche Vereinigung entscheiden.

 

Rund 90 Haupt- und Ehrenamtliche aus beiden Kammern arbeiten derzeit in sechs Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Themenfeldern. So werden unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert, IT-Strukturen und Digitalisierungsprozesse gegenübergestellt, Synergiepotenziale bewertet und Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote beider Kammern verglichen. Ein sechsköpfiger Lenkungskreis, bestehend aus Hauptgeschäftsführung, Präsidenten und jeweils einem Präsidiumsmitglied beider IHKs, begleitet den Prozess und prüft wesentliche Entscheidungspunkte wie z. B. Vorschläge zur Standortfrage.

 

Im Juli hatten die Vollversammlungen beider IHKs mehrheitlich beschlossen, die Möglichkeit einer Vereinigung zu prüfen. Unter dem Motto "Kammer machen! – Eine starke Stimme für die Wirtschaft des Ruhrgebiets" wurde daraufhin ein elfmonatiger ergebnisoffener Prüfprozess initiiert. Der Bezirk der IHK Mittleres Ruhrgebiet und der IHK zu Essen erstreckt sich von Oberhausen über Mülheim an der Ruhr, Essen, Hattingen, Witten, Bochum bis nach Herne.

Pressekontakt: IHK zu Essen, Steffen Elsebrock, Telefon: 0201/1892206, E-Mail: steffen.elsebrock[at]essen.ihk.de; IHK Mittleres Ruhrgebiet, Sven Frohwein, Telefon: 0234/9113120, E-Mail: frohwein[at]bochum.ihk.de

Regionalverband Ruhr

info[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-0