RVR-Newsletter

Hanspeter Faas | Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH © IGA 2027

Mai 2025 | Newsletter Ausgabe 05/2026

Interview

"Die besondere Stärke der IGA 2027 ist ihre Vielfalt. Besuchende erleben nicht nur klassische Gartenschau-Elemente, sondern eine gesamte Region im Wandel."

Die Vorfreude wächst: Nur noch ein Jahr bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet (IGA 2027). Im Interview spricht Hanspeter Faas, Sprecher der IGA-Geschäftsführung, über spannende Highlights der kommenden Monate und darüber, warum die IGA weit mehr ist als eine klassische Gartenschau. Außerdem verrät er, worauf er sich persönlich am meisten freut – und warum sich die Dauerkarte schon jetzt lohnt.

Beim Tag der IGA im Duisburger Rheinpark startete der Vorverkauf für die Dauerkarten. © IGA 2027

Die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet (IGA 2027) schaut auf ereignisreiche Wochen zurück. Mit den Baustellenfesten an allen Großstandorten der IGA wurde ein Meilenstein gefeiert, denn jetzt ist es noch genau ein Jahr bis zur offiziellen Eröffnung. Welche Eindrücke nehmen Sie mit und wie war die Reaktion der Bevölkerung?

Die Baustellenfeste haben eindrucksvoll gezeigt, wie groß die Vorfreude auf die IGA 2027 bereits heute ist. An allen Standorten war spürbar: Die Menschen identifizieren sich mit „ihrer“ IGA und wollen Teil dieses besonderen Zukunftsprojekts für das Ruhrgebiet sein. Besonders beeindruckt hat uns die Offenheit und Begeisterung der Gäste. 

Die Resonanz war fast durchweg positiv. Viele Besuchende waren überrascht, wie weit die Projekte bereits sind und welche Qualität die neuen Parks und Freiräume bekommen. Genau darum geht es bei der IGA 2027: Zukunft sichtbar und erlebbar zu machen - mitten im Ruhrgebiet. 

Gleichzeitig zeigt sich gerade in den Ebenen „Mein Garten“ und „Unsere Gärten“, dass die IGA 2027 weit über die großen Zukunftsgärten hinausgeht. Hier können die Menschen im Ruhrgebiet die IGA direkt vor ihrer Haustür erleben – in Nachbarschaften, Vereinen, Gemeinschaftsgärten oder privaten Gärten.

Was ist jetzt im letzten Jahr vor der IGA-Eröffnung geplant? Wird es weitere Formate geben, auf die sich die Öffentlichkeit freuen kann?

Das kommende Jahr wird intensiv und zugleich sehr spannend. Der Fokus liegt natürlich auf der Fertigstellung der Ausstellungsflächen und der Vorbereitung des Veranstaltungsprogramms. Gleichzeitig wollen wir die Menschen weiterhin mitnehmen und Vorfreude schaffen.

Deshalb wird es auch in den kommenden Monaten verschiedene Formate geben – von Beteiligungsangeboten über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu Aktionen an den Standorten. Außerdem werden wir Schritt für Schritt weitere Programmhighlights und Kooperationen vorstellen. Die IGA 2027 soll schon vor der Eröffnung in der ganzen Region sichtbar und erlebbar werden. 

Dass die IGA 2027 schon heute Wirkung entfaltet, zeigt auch die aktuelle Auszeichnung mit dem renommierten „polis Award“ in der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“. Prämiert wurde das Projekt „ZusammenWachsen“, das aktuell für die Öffentlichkeit in der Gelsenkirchener Innenstadt erlebbar ist. Unsere Gäste erwartet dort mit „MEIN TEE-Garten“ ein kreativer Ort rund um Urban Gardening, Stadtgrün und gemeinschaftliche Gestaltung. Solche Projekte machen sichtbar, wie die IGA Menschen zusammenbringt und neue Orte der Begegnung in der Region schafft.

Was sind aus Ihrer Sicht die Programm-Highlights der IGA 2027 und worauf freuen Sie sich persönlich am meisten?

Die besondere Stärke der IGA 2027 ist ihre Vielfalt. Besuchende erleben nicht nur klassische Gartenschau-Elemente, sondern eine gesamte Region im Wandel. Die Zukunftsgärten mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten – von Klima und Nachhaltigkeit bis zu Freizeit, Kultur und urbaner Lebensqualität – werden echte Besuchermagnete sein.

Hinzu kommen rund 6.000 Veranstaltungen und Konzerte, internationale Beiträge und innovative Kunst- und Kulturprojekte. Persönlich freue ich mich besonders darauf, zu erleben, wie Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet und weit darüber hinaus zusammenkommen und die Region neu entdecken. Die IGA 2027 wird zeigen, wie viel Potenzial im Ruhrgebiet steckt. 

Ab sofort gibt es Tickets für die IGA 2027. Wo bekomme ich Karten? Und warum lohnt sich insbesondere die Dauerkarte?

Aktuell gibt es nur die Dauerkarte im Vorverkauf bzw. Wertgutscheine für alle Ticketarten. Alles online über die offizielle Website der IGA 2027 erhältlich. Dort finden Interessierte alle Informationen zu Ticketarten, Preisen und Angeboten. Aber natürlich haben wir auch stationäre Verkaufsstellen. Welche das sind, ist ebenfalls auf der Website gelistet. 

Fest steht: besonders attraktiv ist die Dauerkarte. Sie ermöglicht den unbegrenzten Zugang zu den Zukunftsgärten während der gesamten Laufzeit der IGA 2027 – und das über mehrere Monate hinweg. Gerade weil es so viele unterschiedliche Standorte, Veranstaltungen und saisonale Highlights geben wird, lohnt es sich, die IGA mehrfach zu besuchen. Die Dauerkarte bietet die Möglichkeit, die Entwicklung der Ausstellungen immer wieder neu zu erleben und die IGA 2027 ganz flexibel zu entdecken. Übrigens ein perfektes Geschenk für jeden Anlass. Und davon gibt es im Jahreskalender ja genügend! 

Zur IGA 2027