Essen. Die zweite Offenlage zur 1. Änderung des Regionalplans Ruhr ist beendet. Behörden und Öffentlichkeit hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, Stellungnahmen zum geänderten Planentwurf einzureichen.
Während des Beteiligungszeitraums gingen insgesamt 189 Stellungnahmen ein. Diese werden nun ausgewertet. Wenn sich aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen kein Erfordernis zur Anpassung der Flächenkulisse ergibt, soll die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) im Juli die Regionalplanänderung beschließen.
Der Entwurf zur 1. Änderung des Regionalplans Ruhr umfasst insgesamt 93 Windenergiebereiche mit einer Gesamtfläche von 2.257 Hektar. Es geht um den Ausbau der Windenergie im Ruhrgebiet, der durch die Ausweisung von neuen Flächen im Regionalplan vorangetrieben werden soll.
Ziel ist es, die Versorgungssicherheit der Region mit erneuerbaren Energien als heimischem Energieträger zu erhöhen, regionale Wertschöpfung zu ermöglichen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Anlass sind neue rechtliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene, die eine Vergrößerung der Flächen für die Windenergienutzung zum Ziel haben.