Pressemitteilung

Kommende Großereignisse und Klimawandel im Blick:

Frühjahrsempfang des Regionalverbandes Ruhr im Deutschen Bergbau-Museum

Bochum/Essen. Die Herausforderungen des Klimawandels und der Blick nach vorne auf die nächsten Großereignisse im Ruhrgebiet prägten die Diskussionen und Gespräche beim Frühjahrsempfang des Regionalverbandes Ruhr (RVR) im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum. 

Regionaldirektor Garrelt Duin und Museumsdirektorin Dr. Sunhild Kleingärtner begrüßten rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden, Kultur und Sport unter dem markanten Doppelbock des Museums. Der war an diesem Abend in petrol-grün, der RVR-Leitfarbe, und mit dem Slogan der Standortmarketing-Kampagne „Hier bleibt alles anders“ angestrahlt worden. „Wandel liegt in der DNA des Ruhrgebiets“, sagte Regionaldirektor Garrelt Duin in Anspielung auf die Lichtinszenierung. „Und diesen Wandel wird der RVR als Netzwerker und Moderator mit Mut und Elan in den kommenden Jahren begleiten.“ 

Die Frage „Wie wollen wir morgen leben?“ stand anschließend im Mittelpunkt der Talkrunde mit Dr. Frank Dudda, dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Emilia van Lynden, Deputy Director der Manifesta 16 Ruhr, und Hanspeter Fass, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet. „Die beiden Großveranstaltungen lenken in diesem und im kommenden Jahr die nationale und internationale Aufmerksamkeit auf das Ruhrgebiet und bringen frischen Wind in unsere Region“, betonte Dudda. Die Manifesta 16 Ruhr startet bereits am 21. Juni und zeigt, wie ungenutzte Kirchenbauten neu gedacht und wieder zu Orten der Begegnung werden können. Bis Anfang Oktober zeigt die Biennale für zeitgenössische Kunst mehr als 50 künstlerische Arbeiten in zwölf Ruhrgebietskirchen. „Schon jetzt spielen einmal die Woche Jugendliche Basketball in einer Kirche in Gelsenkirchen Ückendorf“, nannte Emilia van Lyden ein außergewöhnliches Beispiel für die Bandbreite der Ideen und Projekte der Manifesta Ruhr 16. 

Die Internationale Gartenschau (IGA) 2027 beginnt in knapp einem Jahr – am 21. April 2027. Sie wird keine reine Blumenschau sein, sondern ein großes Umbau-Projekt mit nachhaltiger Wirkung. Zentrale Orte der IGA 2027 sind die drei Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund. „Auf unterschiedlichen Ebenen nehmen wir zudem die Städte und Menschen aus der ganzen Region mit“, versprach IGA-Geschäftsführer Hanspeter Fass. 

Welche Herausforderungen der Klimawandel für unsere Gesellschaft global und insbesondere für städtisch geprägte Regionen wie das Ruhrgebiet hat, zeigte der Meteorologe und ARD-Moderator Karsten Schwanke in seinem Impulsvortrag. Als Beispiel nannte der Wetterexperte den Temperaturanstieg in der Stadt Essen in den letzten 65 Jahren um plus 5,5 Grad. „Gerade das Tempo bei der Erwärmung der Erdatmosphäre ist ein großer Knackpunkt beim Klimawandel und seinen Folgen“, mahnte Karsten Schwanke mit Blick auf Wetterextreme wie Starkregen und lange Dürrephasen ohne ausreichend Niederschlag. 

Dass Klimaanpassung und Klimaschutz zu den Kernaufgaben des Regionalverbandes Ruhr gehören, unterstrich abschließend Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur. Durch Klimaanalysen und mit dem regionalen Klimaschutz unterstützt der RVR die 53 Kommunen im Ruhrgebiet bei der klimaangepassten räumlichen Stadtplanung. „Zudem stellt der RVR mit seiner Regionalplanung geeignete Flächen für den Ausbau erneuerbarer Energien in unserer Region bereit“, so Nina Frense. 

Zum Programm gehörte auch ein Appell von Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes. Er warb im Gespräch mit Moderatorin Sabine Heinrich dafür, die Chancen der Bewerbung von KölnRheinRuhr um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 zu ergreifen und an den Ratsbürgerentscheiden in den beteiligten 17 Städten bis zum 19. April teilzunehmen. 

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