Pressemitteilung

Ruhr Innovation Lab von TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum wird Exzellenzverbund

Garrelt Duin: "Ein starkes Signal für die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet"

Bochum/Dortmund. Die Technische Universität Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum erhalten als Ruhr Innovation Lab den Zuschlag in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Das gab der Wissenschaftsrat am 2. Oktober 2026 in Bonn bekannt.

Dazu Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr: “Das Ruhrgebiet ist exzellent! In den vergangenen Jahren hat die Region eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Wissenschaft über Stadt- und Hochschulgrenzen hinweg zusammenarbeitet. Das positive Votum für das Ruhr Innovation Lab als Exzellenzverbund ist deshalb weit mehr als eine Auszeichnung für Bochum und Dortmund: Es ist ein starkes Signal für die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet und ein wichtiger Schub für ihre internationale Strahlkraft.” Neben dem Initiativkreis Ruhr hat der Regionalverband Ruhr als regionaler Partner die Bewerbung des Ruhr Innovation Lab begleitet. 

Die beiden Universitäten traten in der zweiten Förderlinie der Exzellenzstrategie zusammen als Ruhr Innovation Lab an. Qualifiziert hatten sich die beiden Universitäten für die weitere Runde in der Exzellenzstrategie im Mai 2025 durch die Einwerbung von drei Exzellenzclustern. Kooperationserfahrung und Strukturen konnten die Partner bereits in der Universitätsallianz Ruhr aufbauen. Durch Bündelung ihrer Kräfte sind die beiden Partner bereits besonders stark in Bereichen wie nachhaltige Chemie, vertrauenswürdige IT-Systeme, neuartige Materialien oder Natur der Materie. Weitere Felder sollen gemeinsam erschlossen und ausgebaut werden.

Die Exzellenzkommission besteht aus den 39 Mitgliedern des Committee of Experts und den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerinnen und Minister des Bundes und der Länder. Der Wissenschaftsrat organisiert das Auswahlverfahren für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten.

Exzellenzuniversitäten bzw. -verbünde werden dauerhaft gefördert, müssen sich aber alle sieben Jahre einer vom Wissenschaftsrat organisierten Evaluation unterziehen.

 

Pressekontakt

Jens Hapke

Regionalverband Ruhr
Teamleiter Medien & Internet
Pressesprecher

hapke[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-495

Barbara Klask

Regionalverband Ruhr
Pressesprecherin

klask[at]rvr.ruhr
+49 201 2069-201

Kontaktbox(en)

RVR-Pressestelle

Referat Strategische Entwicklung und Kommunikation