Pressemitteilung

Haldenwärter Fynn zieht ins Tiny-House auf der Halde Hoheward

Dienstbeginn auf 152 Metern: Fynn K., 21, aus Hamburg bezieht das Tiny House auf der Halde Hoheward

Im Juli wurde ein ungewöhnlicher Job ausgeschrieben, jetzt hat er ein Gesicht: Mehr als 1.000 Menschen wollten Haldenwärter auf der Halde Hoheward werden. Seit Dienstag steht fest, wer die Rolle übernimmt – Fynn K., 21, aus Hamburg. Eine Woche lang bezieht er das Tiny House auf 152 Metern Höhe und behält das Ruhrgebiet von oben im Blick. Der außergewöhnliche "Job" ist Teil der Standortmarketingkampagne "Das Ruhrgebiet. Hier bleibt alles anders" des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Zum Dienstbeginn überreicht RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin dem neuen Haldenwärter das passende Outfit, das Buch der Haldenwärter und – besonders wichtig – die Schlüssel zum Tiny House. Und dann wird es ernst: In der Dienstwoche warten große und kleine Herausforderungen. Unter anderem Robo-Schafe hüten, den Sonnenaufgang inspizieren und das Geschehen rund um die Halde im Blick behalten.

Fynn K. zum Amtsantritt: „Ich kenne das Ruhrgebiet eigentlich nur aus Erzählungen und die Stellenausschreibung klang super spannend – ich bin schon total neugierig, was mich hier erwartet.“

Dazu Garrelt Duin: „Wir hätten eine Anzeige schalten können, in der das Ruhrgebiet Fachkräfte sucht. Das macht jede Region, erzielt daher kaum mehr Aufmerksamkeit. Also haben wir einen Job geschaffen, den es so nirgends gibt – und plötzlich haben sich über tausend Menschen dafür beworben, eine Woche auf einer Halde zu leben. Ich freue mich, dass Fynn ab heute dieses Amt übernimmt, und wünsche ihm eine gute Woche da oben.“


Die Auswahl: sechs Finalist:innen, ein Amt

Aus mehr als 1.000 Bewerbungen hatte das Projektteam zunächst sechs Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Sie alle reisten am Dienstag zur Halde Hoheward und stellten sich dort persönlichen Gesprächen. Im Anschluss entschied eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Regionalverbandes Ruhr, der Moderatorin Luisa Charlotte Schulz, der betreuenden Agentur und der Filmproduktion, wer das Amt übernimmt.

Die Entscheidung fiel unmittelbar vor der Amtseinführung – auch für die Beteiligten selbst. Maßgeblich waren dabei die Wirkung vor der Kamera, die Eigenständigkeit der Bewerbungsidee, der Bezug zum Ruhrgebiet und die Eignung für ein mehrtägiges Format unter freiem Himmel. Die fünf nicht ausgewählten Finalistinnen und Finalisten traten am Folgetag die Heimreise an. Sie erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung sowie einen Goodie-Bag als kleine Aufmerksamkeit.

Eine Woche Dienst auf der Halde

Bis zum 21. September lebt und arbeitet Fynn K. auf der Halde. Begleitet wird die Woche von Comedienne Luisa Charlotte Schulz; dokumentiert werden die Aufgaben auf den Social-Media-Kanälen der Kampagne.

Über die Kampagne „Das Ruhrgebiet. Hier bleibt alles anders.“

Die Standortmarketingkampagne „Das Ruhrgebiet. Hier bleibt alles anders“ des Regionalverbandes Ruhr positioniert das Ruhrgebiet als modernen, wandlungsfähigen und lebenswerten Standort. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen und Orte, die zeigen, wie aus dem Strukturwandel neue Qualitäten entstanden sind: bodenständig, kreativ und mit Haltung.

Die Halden des Ruhrgebiets sind dafür ein Sinnbild: 46 von ihnen sind im Besitz des Regionalverbandes Ruhr und wurden zu Landmarken der Industriekultur mit Kunstwerken, Aussichtspunkten oder – wie die Halde Hoheward – einem Horizontobservatorium umgestaltet. Sie stehen wie kaum ein anderer Ort für den Wandel vom Industriestandort zur grünen Freizeit- und Erholungslandschaft.

Pressekontakt

Jens Hapke

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Pressesprecher

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Barbara Klask

Regionalverband Ruhr
Pressesprecherin

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