Pressemitteilung

Nachhaltig und ressourcenschonend

Hof Punsmann wird moderner Rangerstützpunkt und Standort für Umweltbildung

Dorsten. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und seine eigenbetriebsähnliche Einrichtung Ruhr Grün haben mit dem Ausbau des ehemaligen Scheunengebäudes am Hof Punsmann in Dorsten begonnen. Hier entstehen ein moderner Rangerstützpunkt und Umweltbildungsstandort. Auch der Innenbereich des Hofes Punsmann wird so umgestaltet, dass er zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Wanderer und Radfahrer wird. Insgesamt investieren RVR und RVR Ruhr Grün knapp zwei Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Standortes.

„Mit dem Umbau am Hof Punsmann investieren wir gezielt in einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Standort im Naturpark Hohe Mark. Der neue Ranger-stützpunkt stärkt nicht nur die Arbeit vor Ort, sondern schafft zugleich weitere, spannende Angebote für Umweltbildung, Begegnung und Naturerlebnis“, betont Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur.

Die Bauarbeiten haben bereits im Frühjahr begonnen. Das historische Scheunengebäude mit innenliegendem Holzfachwerk wurde zuletzt überwiegend als Lagerfläche genutzt. Im Zuge der Baumaßnahme wird das Gebäude vollständig entkernt und energetisch modernisiert. Geplant sind unter anderem der Einbau einer Wärmedämmung und einer Wärmepumpe. Im Dachgeschoss entsteht eine zusätzliche Ebene mit zeitgemäßen Arbeitsplätzen für den Rangerstützpunkt und die Umweltbildung. 

Auch das Erdgeschoss wird neugestaltet: Geplant sind ein Foyer sowie ein barrierefreier Multifunktionsraum für Besuchergruppen, Umweltbildungsveranstaltungen, Seminare und Ausstellungen. Der flexibel nutzbare Raum bietet Platz für bis zu 100 Personen. Ergänzt wird das Objekt durch einen Anbau mit neuen Sanitäranlagen, Umkleiden, Sozialräumen sowie einer barrierefreien Toilette. Insgesamt entstehen durch den Umbau rund 400 Quadratmeter hochwertige Nutzfläche.

Besonderes Augenmerk legt der RVR auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Nach intensiver Prüfung wurde bewusst auf einen Neubau verzichtet, um zusätzliche CO₂-Emissionen zu vermeiden. Stattdessen setzt der Verband auf die Modernisierung der vorhandenen Gebäude. Intakte Bauteile wie Dachziegel und eine bestehende Photovoltaikanlage werden weiterverwendet. Darüber hinaus kommen überwiegend ökologische Materialien zum Einsatz.

„Die Entscheidung für die Sanierung des Bestandsgebäudes ist ein klares Bekenntnis zu ressourcenschonendem Bauen im Ruhrgebiet“, so Oliver Seidel, Leiter des RVR- Referats Liegenschaften und Hochbau. „Gleichzeitig schaffen wir moderne Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden und werten den Standort nachhaltig für Besucherinnen und Besucher auf“, ergänzt Carsten Uhlenbrock, Betriebsleiter von RVR Ruhr Grün.

Die Beheizung des Gebäudes erfolgt künftig über eine moderne Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Zusätzlich wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und E-Bikes ausgebaut.

Auch die Naturverträglichkeit spielt bei der Umsetzung eine wichtige Rolle. Aufgrund der Lage am Waldrand werden die Arbeiten eng durch eine ökologische Baubegleitung begleitet. Bereits im Vorfeld wurden Ersatzquartiere für Fledermäuse geschaffen.

Der Ausbau wird überwiegend aus Eigenmitteln des RVR beziehungsweise der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Ruhr Grün finanziert. Für die energetische Sanierung werden zusätzlich Fördermittel genutzt. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Mitte 2027 vorgesehen. 

 

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