Gelsenkirchen. 238 Tage vor dem Start der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet hat sich Nordrhein‑Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst im Zukunftsgarten Gelsenkirchen über den Stand der Arbeiten und die regionale Bedeutung des Großprojekts informiert. Begleitet wurde er von Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze und Hanspeter Faas, Sprecher der IGA‑Geschäftsführung.
Ministerpräsident Wüst betonte bei seinem Besuch unter anderem die Transformation des Standorts: "Wo früher Kohle gefördert und gelagert wurde, entsteht heute neuer Raum für Natur, Begegnung und Erholung. Die Internationale Gartenausstellung 2027 ist dabei ein echtes Zukunftsprojekt mit besonderer Strahlkraft." Er hat bereits die Schirmherrschaft für das große IGA-Picknick übernommen, das im Sommer 2027 die Menschen an verschiedenen Standorten im Ruhrgebiet zusammenbringen soll.
Der Zukunftsgarten Gelsenkirchen zeigt beispielhaft, wie die IGA 2027 vorhandene Landschaftsräume, neue Freiräume und die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets miteinander verbindet. Mit einer neu errichteten Brücke im Park, der landschaftlichen Gestaltung des Areals und dem umfassenden Umbau des ehemaligen Kohlebunkers werden zentrale Elemente dieser Entwicklung bereits vor Eröffnung der IGA sichtbar.
"Die IGA ist ein starkes Signal für das neue Ruhrgebiet. Sie ist ein gemeinsames Zukunftsprojekt und zeigt, was diese Region leisten kann, wenn sie ihre Kräfte bündelt." sagt RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin. "Die Dimension und Vielfalt dieses Projekts lassen sich auf Plänen nur bedingt vermitteln. Erst vor Ort wird deutlich, wie Landschaftsgestaltung, Industriekultur und neue Freiräume ineinandergreifen." betont Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet.
Die für die IGA entstehenden Strukturen in insgesamt fünf Zukunftsgärten sind nicht allein auf das Ausstellungsjahr ausgerichtet. Neue Wege, Aufenthaltsorte und Grünräume sollen die Areale langfristig öffnen und einen dauerhaften Mehrwert für die beteiligten Städte schaffen. Die Internationale Gartenausstellung mit rund 6.000 Veranstaltungen findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 erstmals nicht in einer einzelnen Stadt, sondern in einer gesamten Metropolregion statt.
Unter dem Motto "Wie wollen wir morgen leben?" stellt die IGA innovative Lösungsideen für Zukunftsfragen der Grünen Infrastruktur und der Stadtentwicklung vor. Sie wird von der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, dem RVR und den Kommunen organisiert und getragen.
