Pressemitteilung

RVR startet Regionalplanänderungsverfahren für neue Gesamtschule in Dortmund

Essen/Dortmund. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (9. Oktober) mehrheitlich den Aufstellungsbeschluss für die 5. Änderung des Regionalplans Ruhr gefasst. Mit der Regionalplanänderung sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau einer Gesamtschule in Dortmund, Stadtbezirk Eving, geschaffen werden.

Durch die Arrondierung des Allgemeinen Siedlungsbereichs wird die Stadt Dortmund in die Lage versetzt, dem prognostizierten starken Wachstum der Schülerinnen- und Schülerzahlen am Standort zeitgemäß zu begegnen. Da der geltende Regionalplan hier noch einen rund 1,9 Hektar großen Waldbereich mit den überlagernden Freiraumfunktionen "Regionaler Grünzug" und "Bereich zum Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung" festlegt, hat die Stadt Dortmund beantragt, den Regionalplan zu ändern und einen Allgemeinen Siedlungsbereich festzulegen.

Im Zuge dieses Änderungsverfahrens wird zeitnah eine Beteiligung der öffentlichen Stellen und der Öffentlichkeit stattfinden. Hierfür werden die Verfahrensunterlagen auf den Internetseiten des RVR veröffentlicht und beim RVR in Essen öffentlich ausgelegt. Zudem werden die Unterlagen auf dem zentralen Beteiligungsportal des Landes "Beteiligung NRW" eingestellt. Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten des Auslegungsortes in Essen sowie zu den Beteiligungsfristen werden demnächst unter www.regionalplanung.rvr.ruhr veröffentlicht.

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