Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die oberschlesische Metropolregion Górnośląsko-Zagłębiowska Metropolia (GZM) wollen ihre langjährige Partnerschaft weiter ausbauen. Am 29. Oktober empfing RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin den neuen GZM-Verbandschef Leszek Pietraszek zu dessen Antrittsbesuch im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit und gemeinsame Herausforderungen beim industriellen Wandel.
„Unsere Partnerschaft mit der GZM lebt vom persönlichen Austausch und gemeinsamen Zielen. In Brüssel haben wir uns gemeinsam für die Förderung der Brachflächenentwicklung eingesetzt. Diesen Weg wollen wir weitergehen und unsere Zusammenarbeit vertiefen“, so Garrelt Duin.
Auch künftig wollen RVR und GZM voneinander lernen und gemeinsame Lösungsansätze für den Strukturwandel entwickeln. Das Ruhrgebiet verfolgt das Ziel, zur grünsten Industrieregion der Welt zu werden. Dabei gilt es, Klimaziele zu erreichen, Grün- und Freiflächen zu sichern und zugleich industrielle Wertschöpfung sowie qualifizierte Arbeitsplätze zu erhalten. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 im Ruhrgebiet soll hierzu wichtige Impulse geben. Der Regionaldirektor bekräftigte deshalb seine Einladung an Vertreterinnen und Vertreter der GZM, die IGA zu besuchen.
An dem Austausch der beiden Verbandsspitzen nahmen auch geladene Gäste aus Politik und Verwaltung teil. Ergänzt wurde der Besuch durch ein fachliches Programm mit Stationen in Bochum, Dortmund, Essen und Schwerte.

