RuhrtalRadweg in Bochum-Stiepel

Steigerung von Qualität und Verkehrssicherheit

Der Regionalverband Ruhr (RVR) optimiert in Kooperation mit der Stadt Bochum und dem Freizeitzentrum Kemnade in zwei Bauabschnitten den stark frequentierten Abschnitt des RuhrtalRadweges in Bochum-Stiepel.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Ruhrtalradweg Bochum-Stiepel" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt.
 

Überblick über alle Projekte des Programms

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Geschafft - erster Abschnitt freigegeben

Der erste etwa 700 Meter lange Abschnitt am Kemnader See von Haus Oveney bis zum Wehr ist seit Juni 2019 fertiggestellt. Die 130 Meter lange Rampe an der Koster Brücke wurde für den Anschluss des Ruhrtal Radweges nach Hattingen bereits ebenfalls fahrradfreundlich ausgebaut, alternativ zur Kosterbrücke kann die Brockhauser Str. barrierefrei  befahren werden.

Die Trennung des Radweges von Inlinerstrecke und Fußweg wurde beibehalten, der Knotenpunkt am Haus Oveney  wurde überarbeitet. Für eine bessere Orientierung und ein sicheres Miteinander von Radfahrern und Fußgängern an der Zufahrt Haus Oveney sorgt nun ein großzügig gestalteter Eingangsplatz mit Bäumen, Sitzstufen und Fahrradständern. Von dort aus wurde der über den Hügel führende Radweg auf drei Meter verbreitert und asphaltiert. Auf dem Hügel befindet sich jetzt ein Sitzplatz mit Blick über den See als Rastmöglichkeit.

Der zweite Bauabschnitt vom Wehr bis zur Koster Brücke steht kurz vor dem Baubeginn. Realisiert wird er ab Dezember 2019.

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  • Variantenentscheid (234 KB) Übersichtskarte zum Variantenentscheid in Bochum-Stiepel (Karte als JPG).

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Planung - TEILABSCHNITT WEHR BIS BROCKHAUSER STR.

Für den Bereich zwischen ‚Alter Fähre‘ und der Kosterbrücke ergaben sich in der Vorplanungsphase zwei Varianten in der Wegeführung.

Da dieser ökologisch wertvolle Flussauenbereich zukünftig als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden soll, wurden die Folgen einer möglichen Radwegenutzung in beiden dargestellten Varianten zunächst im Detail mit einer Variantenstudie unter Berücksichtigung des Naturschutzes und der ökologischen Belange des Untersuchungsgebietes betrachtet.

Die Entscheidung fiel zugunsten der Variante, die die Nutzung der vorhandenen Asphaltwege der Wasserbeschaffung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (WMR) bis zur alten Schleuse vorsieht. Das radtouristisch interessante historische Wasserwerk wird hierbei in die Strecke einbezogen.

Durch diese Streckenverlegung wird das zwischen der ‚Alten Fähre‘ und der Brockhauser Straße auf einer Länge von 2,5 Kilometern auf Grund der sehr engen und an einigen Stellen rechtwinkligen, unübersichtlichen Streckenführung bestehende erhöhte Unfallrisiko entschärft. Der Abschnitt zwischen Wehr und ‚Alter Fähre‘ wird auf drei Meter verbreitert und asphaltiert. Zwei weitere Sitzplätze werden angelegt.

Einige Abschnitte des alten Ruhrtal Radwegeverlaufs werden aus ökologischen Gründen zurückgebaut.

Planung - TEILABSCHNITT BROCKHAUSER STRASSE BIS KOSTER BRÜCKE

Der sehr schmale Radweg entlang der Brockhauser Str. parallel zu einem Reitweg birgt ebenfalls große Nutzungsrisiken, die durch eine Bevorrechtigung des Radverkehrs durch Ausweisung einer Fahrradstraße auf der Brockhauser Str. ab Brüggeneystr. und im weiteren Verlauf auf der Blankensteiner Str. bis zur Rauendahlstr. entschärft werden sollen.

Der schmale Weg bleibt dann den Fußgängern vorbehalten. Für die Fahrradstraße sind in Kreuzungsbereichen Umbaumaßnahmen vorgesehen.

Bitte beachten:

Während der Bauzeit von Dezember 2019 bis Juni 2020 kann es durch die Baustellentätigkeiten und damit verbundene notwendige Absperrungen zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Umleitungen für Radfahrer und Fußgänger sowie temporär für den Kraftverkehr auf den öffentlichen Straßen werden vor Ort entsprechend ausgeschildert.

Kathrin Schneider-Dramani
RVR Ruhr Grün
Team Freiflächengestaltung