BRÜCKE BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD IN ESSEN

Lückenschluss für Radschnellweg Ruhr RS1

Sicher und zügig gelangen Radfahrer und Fußgänger künftig über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen: Dafür sorgt eine Brücke als Teil des Radschnellwegs Ruhr (RS 1), mit deren Bau der Regionalverband Ruhr (RVR) im Februar 2020 begonnen hat.

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Künstlerisches Graffiti an der neu eröffneten Brücke für den Radschnellweg RS1 über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen im Juni 2021.
Die neue Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen. © RVR/Wiciok

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Brücke Bertold-Beitz-Boulevard" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt. 

Überblick über alle

Projekte des Programms

Planungsskizze Brücke Berthold-Beitz-Boulevard, 2019 (508 KB) Ansicht - Planungsskizze Brücke Berthold-Beitz-Boulevard (Stand 2019). Abb.: RVR

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Impressionen Eröffnung

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RS1-BRÜCKE ÜBER DEN BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD offiziell freigegeben

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel begrüßt ihre Gäste bei der Eröffnung der RS1-Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen - darunter Thomas Kufen, Oberbürgermeister Stadt Essen (2.v.l.) und Hendrik Wüst, NRW-Verkehrsminister (3. v. l.).
RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel begrüßt ihre Gäste bei der Eröffnung der RS1-Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen - darunter Thomas Kufen, Oberbürgermeister Stadt Essen (2.v.l.) und Hendrik Wüst, NRW-Verkehrsminister (3. v. l.). © RVR/Wiciok

Die längste Fuß- und Radwegbrücke in NRW, die ohne Stützpfeiler auskommt, ist nun befahr- und begehbar. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das 82 Meter lange neue Bauwerk zwischen Krupp-Park und der Universität Essen auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn (dem späteren Radschnellweg Ruhr oder RS1) gebaut.

Mit Hilfe der Förderung des Landes NRW und Eigenmitteln konnte dieser wichtige Lückenschluss über den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard in Essen realisiert werden.

Die neue Stahlbrücke kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen künftig auch als Straßenbahntrasse dienen kann. Die Brücke ist als Verbundkonstruktion mit Stahlbetonwiderlagern und Stahlverbundfertigteilen besonders wartungsarm. Über 1.500 Kubikmeter Beton, rund 280 Tonnen Stahl und 2.700 Kopfbolzendübel wurden eingebaut. Anerkannte Graffiti-Künstler haben das Bauwerk mit naturnahen Motiven und Farben in Szene gesetzt 

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). Der Regionalverband Ruhr steuert Eigenmittel in Höhe von 600.000 Euro bei. 

(Stand: 10. Juni 2021)

Video Brückenmontage

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Montage der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen am 19. September 2020 im Zeitraffer. Video: Volker Wiciok

Susanne Brambora-Schulz

Referatsleitung
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau

brambora@rvr.ruhr
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