BRÜCKE BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD IN ESSEN

Lückenschluss für Radschnellweg Ruhr RS1

Sicher und zügig gelangen Radfahrer und Fußgänger künftig über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen: Dafür sorgt eine Brücke als Teil des Radschnellwegs Ruhr (RS 1), mit deren Bau der Regionalverband Ruhr (RVR) im Februar 2020 begonnen hat.

Gut zu wissen

Das Bauprojekt "Brücke Bertold-Beitz-Boulevard" ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP), das der Regionalverband Ruhr (RVR) mit kommunalen Partnern umsetzt. 

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Impressionen Eröffnung

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RS1-BRÜCKE ÜBER DEN BERTHOLD-BEITZ-BOULEVARD offiziell freigegeben

Die längste Fuß- und Radwegbrücke in NRW, die ohne Stützpfeiler auskommt, ist nun befahr- und begehbar. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das 82 Meter lange neue Bauwerk zwischen Krupp-Park und der Universität Essen auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn (dem späteren Radschnellweg Ruhr oder RS1) gebaut.

Mit Hilfe der Förderung des Landes NRW und Eigenmitteln konnte dieser wichtige Lückenschluss über den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard in Essen realisiert werden.

Die neue Stahlbrücke kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen künftig auch als Straßenbahntrasse dienen kann. Die Brücke ist als Verbundkonstruktion mit Stahlbetonwiderlagern und Stahlverbundfertigteilen besonders wartungsarm. Über 1.500 Kubikmeter Beton, rund 280 Tonnen Stahl und 2.700 Kopfbolzendübel wurden eingebaut. Anerkannte Graffiti-Künstler haben das Bauwerk mit naturnahen Motiven und Farben in Szene gesetzt 

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). Der Regionalverband Ruhr steuert Eigenmittel in Höhe von 600.000 Euro bei. 

(Stand: 10. Juni 2021)

Video Brückenmontage

Video Brückenmontage

Montage der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen am 19. September 2020 im Zeitraffer. Video: Volker Wiciok

Susanne Brambora-Schulz
Referatsleitung
Referat Freiraumentwicklung und Landschaftsbau
brambora@rvr.ruhr
+49 201 2069-668