Eichhörnchen – Akrobat der Bäume
Das Eichhörnchen ist ein typischer Bewohner von Wäldern, Parks und Gärten im Ruhrgebiet und lässt sich häufig in städtischen Grünanlagen beobachten. Es lebt fast ausschließlich in Bäumen und baut dort seine Nester, sogenannte Kobel. Besonders wohl fühlt es sich in abwechslungsreichen Baumbeständen mit vielen Versteck- und Nahrungsmöglichkeiten. Es ernährt sich vor allem von Nüssen, Samen, Knospen und Pilzen. Eichhörnchen vergraben ihre Nahrungsvorräte und finden nicht alle wieder – daraus können neue Bäume entstehen.
Ein Morgen voller Bewegung
Schon früh am Tag ist das Eichhörnchen unterwegs. Es flitzt durch die Baumkronen, springt scheinbar mühelos von Ast zu Ast und bleibt immer wieder stehen, um Nahrung zu suchen. Mit geschickten Pfoten hält es eine Nuss fest und knabbert daran, bevor es sie vielleicht doch noch versteckt. Dabei merkt es sich erstaunlich viele Verstecke. Immer wieder verschwindet es im Kobel, ruht sich kurz aus – und ist gleich darauf wieder unterwegs.
Ein Jahr zwischen Sammeln und Überleben
Mit den ersten warmen Tagen im Frühling beginnt neues Leben im Kobel. Junge Eichhörnchen wachsen heran und werden von der Mutter versorgt. Im Sommer ist das Nahrungsangebot groß, und die Tiere sind fast ununterbrochen aktiv. Der Herbst bringt eine hektische Zeit: Überall werden Nüsse gesammelt und vergraben. Im Winter wird es ruhiger, doch das Eichhörnchen bleibt aktiv und lebt von seinen Vorräten – gut angepasst an die kalte Jahreszeit.
Quizfrage: Warum sind Eichhörnchen wichtig für Wälder?
Quizfrage: Warum sind Eichhörnchen wichtig für Wälder?
Lösung: Weil sie Nüsse und Früchte verstecken, aus denen neue Bäume wachsen.
