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Fledermaus – Jägerin der Dunkelheit

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. In Deutschland gibt es viele verschiedene Arten, die in Wäldern, Parks, Gärten oder alten Gebäuden leben. Tagsüber schlafen sie kopfüber in Baumhöhlen, Dachböden oder Felsspalten. Nachts jagen sie Insekten wie Mücken oder Nachtfalter. Dabei orientieren sie sich mit Echoortung: Sie senden hohe Rufe aus und erkennen an den zurückgeworfenen Schallwellen ihre Umgebung – sogar kleinste Insekten im Flug.

Flug durch die Nacht

Wenn die Sonne untergeht, verlassen die Fledermäuse ihre Verstecke. Schnell und wendig fliegen sie durch den Wald oder über Gewässer. Dabei ändern sie ständig die Richtung, jagen Insekten und weichen Hindernissen mühelos aus. Für Menschen bleiben ihre Rufe meist unhörbar, doch für Fledermäuse sind sie lebenswichtig. Mit ihrer Hilfe finden sie Nahrung selbst in völliger Dunkelheit.

Ein Jahr zwischen Sommer und Winterruhe

Im Frühling erwachen Fledermäuse aus ihrer Winterruhe und beginnen wieder mit der Jagd. Im Sommer werden die Jungen geboren und wachsen in sogenannten Wochenstuben heran. Der Herbst ist die Zeit des Fettanfressens – die Tiere brauchen genügend Energie für den Winter. In kalten Monaten ziehen sie sich in Höhlen, Keller oder Stollen zurück und fallen in einen tiefen Winterschlaf.


 

Quizfrage: Wie finden Fledermäuse ihre Beute im Dunkeln?

Lösung: Mit Echoortung – sie orientieren sich über Schallwellen