Igel – der stille Gartenbewohner

Der Igel ist ein typischer Bewohner von Gärten, Parks und Grünzügen im Ruhrgebiet und kommt besonders in naturnahen Wohngebieten häufig vor. Er braucht strukturreiche Lebensräume mit Hecken, Laubhaufen und Verstecken, in denen er tagsüber ruhen kann. Als Insektenfresser ernährt er sich vor allem von Käfern, Würmern und Schnecken und ist damit ein wichtiger Helfer im Ökosystem. Bei Gefahr rollt sich der Igel zu einer Kugel zusammen – seine bis zu 8.000 Stacheln schützen ihn dabei effektiv vor Feinden.

Wenn die Nacht beginnt

Sobald die Dämmerung einsetzt, wird der Igel aktiv. Langsam und aufmerksam durchstreift er Gärten, Hecken und Wiesen. Dabei folgt er oft festen Wegen und legt erstaunlich weite Strecken zurück. Mit seiner feinen Nase spürt er Insekten und andere Kleintiere auf. Immer wieder bleibt er stehen, schnuppert und gräbt leicht im Boden. Wird er gestört, rollt er sich blitzschnell zusammen und schützt sich mit seinen Stacheln.

Ein Jahr zwischen Schlaf und Aktivität

Im Herbst beginnt die wichtigste Zeit für den Igel: Er muss ausreichend Fettreserven anlegen. Hat er genug gesammelt, zieht er sich in ein geschütztes Winterquartier zurück und hält Winterschlaf. Erst im Frühjahr erwacht er wieder und beginnt vorsichtig mit der Nahrungssuche. Der Sommer bringt neues Leben – Jungtiere werden geboren, wachsen schnell und erkunden bald selbstständig ihre Umgebung.

Quizfrage: Warum ist der Winterschlaf für Igel wichtig?

Lösung: Weil sie so Zeiten mit wenig Nahrung überstehen.