Rotwild – König der Wälder
Rotwild ist das größte heimische Wildtier und kommt im Ruhrgebiet vor allem in größeren Waldgebieten und Randregionen vor, etwa in der Üfter Mark. Es benötigt ruhige, weitläufige Lebensräume mit ausreichend Nahrung. Rotwild ernährt sich von Gräsern, Kräutern und Knospen. Besonderheit: Hirsche werfen ihr Geweih jedes Jahr ab und bilden es vollständig neu.
Im Morgennebel unterwegs
In den frühen Morgenstunden zieht das Rotwild über Wiesen und durch lichte Wälder. Vorsichtig und aufmerksam bewegt sich die Gruppe durch ihr Revier. Immer wieder hebt ein Tier den Kopf, prüft die Umgebung, bevor weitergezogen wird. Tagsüber ruhen die Tiere meist gut geschützt im Wald, wo sie kaum zu sehen sind. Erst in den Abendstunden werden sie wieder aktiver.
Brunftzeit
Der Herbst ist die eindrucksvollste Zeit im Leben des Rotwilds: Während der Brunft hallt das laute Röhren der Hirsche durch die Wälder. Sie messen ihre Kräfte und kämpfen um die Weibchen. Nach dieser intensiven Zeit kehrt Ruhe ein. Im Winter lebt das Rotwild zurückgezogen und spart Energie. Im Frühling werden die Kälber geboren – gut versteckt im hohen Gras. Der Sommer bringt Wachstum und Ruhe, bevor im Herbst der Kreislauf von Neuem beginnt.
Quizfrage: Warum werfen Hirsche jedes Jahr ihr Geweih ab?
Quizfrage: Warum werfen Hirsche jedes Jahr ihr Geweih ab?
Lösung: Das Geweih wird jedes Jahr neu gebildet und dient vor allem zur Konkurrenz während der Brunft.
