Aktuelles aus der RVR-Regionalstatistik

Februar 2026: Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet leicht gesunken

Im Februar 2026 sind im Ruhrgebiet insgesamt 285.821 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (Februar 2025) 3.797 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 1,3 Prozent entspricht. 

Im Vergleich zum Januar 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen um 887 Personen gesunken, was einem Rückgang von 0,3 Prozent entspricht.

Die im Februar gesunkene Zahl der Arbeitslosen ist erfreulich, aber leider kein Grund zur Entwarnung. Denn im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen erneut gestiegen. Der Arbeitsmarkt entspannt sich also nicht und das Grundniveau der Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch. 

Die Arbeitslosenquote sinkt im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt im Ruhrgebiet damit bei 10,3 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei unverändert die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (15,7 Prozent) und Duisburg (13,3 Prozent). Mit 7,4 Prozent weist der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Kreis Wesel ruhrgebietsweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,4 Prozent), Mülheim an der Ruhr (8,2 Prozent).

In NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 1.434 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote in NRW liegt im Februar damit bei 7,9 Prozent.

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Julian Evans

Referat Bildung, Soziales und Regionalanalysen
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