Aktuelles

RVR baut RuhrtalRadweg in zwei Schritten aus

Bochum (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) optimiert in Kooperation mit der Stadt Bochum und dem Freizeitzentrum Kemnade den stark frequentierten Abschnitt des RuhrtalRadweges in Bochum-Stiepel. In zwei Bauabschnitten soll die mehr als vier Kilometer lange Strecke verbreitert und mit Aufenthaltsplätzen ausgestattet werden.

Erster Abschnitt fertiggestellt

Der erste etwa 700 Meter lange Abschnitt am Kemnader See von Haus Oveney bis zum Wehr ist fertig. Eine 130 Meter lange Rampe an der Kosterbrücke wird noch für den Anschluss des RuhrtalRadweges nach Hattingen gebaut.

Für eine bessere Orientierung und ein sicheres Miteinander von Radfahrern und Fußgängern an der Zufahrt Haus Oveney sorgt nun ein großzügig gestalteter Eingangsplatz mit Bäumen, Sitzstufen und Fahrradständern. Von dort aus wurde der über den Hügel führende Radweg auf drei Meter verbreitert und asphaltiert. Auf dem Hügel befindet sich jetzt ein Sitzplatz mit Blick über den See als Rastmöglichkeit.

Arbeit am zweiten Abschnitt ab Oktober

Der zweite Bauabschnitt vom Wehr bis zur Alten Fähre befindet sich zurzeit in der Planung. Realisiert wird er ab Oktober. Von dort aus kann dann über einen kurzen Lückenschluss der bestehende Weg der Wasserversorgung genutzt werden. Ab dem historischen Wasserwerk wird die Wegeführung dann über die Brockhauserstraße erfolgen, die zwischen Brüggeneystraße und der Kreuzung Richtung Kosterbrücke als Fahrradstraße ausgewiesen und dafür hergerichtet wird. Die Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist für Frühsommer 2020 geplant.

Finanzierung

Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 1,3 Millionen Euro. Bund und Land finanzieren die Baumaßnahme mit Mitteln aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) zu je 40 Prozent. Die restlichen 20 Prozent der Kosten trägt der RVR aus Eigenmitteln.

Mehr Infos:

rwp.rvr.ruhr

Regionalverband Ruhr

info@rvr.ruhr
+49 201 2069-0