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Corona-Krise: RVR will Ausrichter von Kultur- und Sportveranstaltungen unterstützen

Das Corona-Virus hat Auswirkungen auf öffentliche Kultur- und Sportveranstaltungen, insbesondere auch im Ruhrgebiet. Festivals und Konzerte, Lesungen und Ausstellungen sowie Sportwettkämpfe und -turniere müssen abgesagt werden. Kultureinrichtungen und Sportveranstalter geraten zunehmend in Finanzierungsengpässe.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat daher Ausnahmeregelungen für seine Kultur- und Sportförderprogramme aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen. Danach werden bei bereits bewilligten Förderanträgen die Ausfallkosten angerechnet, wenn die Veranstaltungen wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zudem können Ausfallhonorare, die durch Absagen entstehen als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderung in einer Höhe von 60 Prozent berücksichtigt werden. Der RVR stellt in 2020 rund 200.000 Euro für die regionale Kultur- und Sportförderung in der Metropole Ruhr zur Verfügung.

"Wir wollen Kulturschaffende und Veranstalter, denen wir eine Förderung zugesagt haben, schnell und unbürokratisch unterstützen, um die Auswirkungen der Krise möglichst zu mildern", erläutert Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR. Monika Simshäuser, Vorsitzende des RVR-Kultur- und Sportausschusses ergänzt: "Die Metropole Ruhr verfügt über eine einzigartige Kultur- und Sportlandschaft. Wir müssen alles dafür tun, diese in ihrer Vielfalt zu erhalten."

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Online-Redaktion
Team Medien und Internet