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RVR und VRR vereinbaren enge Zusammenarbeit zur Mobilität in der Metropole Ruhr / Grundsatzvertrag unterschrieben

Der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gehen eine neue Partnerschaft für eine zukunftsfähige Mobilität in der Metropole Ruhr ein.

Mit dieser Kooperation sollen die vielen Ansätze einer veränderten Mobilität wie digitales Ticketing, Tarifvereinfachungen oder Bike-Sharing noch stärker zusammengeführt und in konkreten Projekten umgesetzt werden. Der Kooperationsvertrag wurde in Gelsenkirchen am 13. Mai unterzeichnet.

"Ein Schlüssel zu Klima- und Gesundheitsschutz sowie zu einer Erhöhung der Lebensqualität an Rhein und Ruhr liegt in einer neuen Ausrichtung der Mobilität", betonten RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Ronald R.F. Lünser, Vorstandsprecher des VRR.

RVR und VRR setzen sich das Ziel, die Aufgaben zur zukunftsfähigen Gestaltung der Mobilität in der Metropole Ruhr künftig intensiver abzustimmen und wahrzunehmen. So können insbesondere bei der Ausrichtung der Fußball-EM 2024, der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 und im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2032 gemeinsame verkehrsträgerübergreifende Konzepte und Projekte vorangebracht werden.

Der Grundsatzvertrag sieht unter anderem vor: Gemeinsame Analysen zu Ausgangslage und Handlungsbedarfen im Ruhrgebiet, Förderung der Digitalisierung, gemeinsame Stellungnahmen gegenüber Bund und Land NRW, Leadpartnerschaft der Kooperationspartner bei der Mobilitätskonferenz Ruhr und Weiterentwicklung des Fahrradverleihsystems Metropolradruhr.

Ein gemeinsamer Lenkungskreis mit den Spitzen der Verwaltungen von RVR und VRR wird künftig die Arbeit der themenbezogenen Facharbeitsgruppen koordinieren und gemeinsame Konzepte und konkrete Projekte initiieren. Damit sollen deutliche Zeichen in Richtung zukunftsfähige Mobilität gesetzt werden.

Die Kooperationspartner im Netz:

www.rvr.ruhr

www.vrr.de

Online-Redaktion
Team Medien und Internet