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Kommunalrat steht weiter zur Olympia-Initiative „Rhein Ruhr City“ und fordert klares Bekenntnis vom DOSB/Aufbau einer regionalen Koordinierungsstelle Wasserstoff

Der Kommunalrat, die Runde der elf Oberbürgermeister*innen und vier Landräte im Ruhrgebiet hat sich in der heutigen Sitzung (29. April) von Michael Mronz, Geschäftsführer der Initiative „Rhein Ruhr City“, über den aktuellen Stand der Olympia-Bewerbung informieren lassen.

Derzeit ist das australische Brisbane Favorit für die Olympischen Spiele 2032 und verhandelt exklusiv mit dem IOC über die Vergabe. Michael Mronz lobte in seinem Vortrag die gute Kommunikation mit den Kommunen bei der Konzeption einer Bewerbung im bisherigen Prozess.

Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum und Vorsitzender des Kommunalrats, zum Thema Olympia:

 „Die Städte und Kreise im Ruhrgebiet halten auch weiterhin ihr Angebot für die zukünftige Ausrichtung von olympischen und paralympischen Spielen an Rhein und Ruhr aufrecht – ein Angebot für die Zukunft, für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Spiele. Die drängendste Frage ist aber: Ist der Deutsche Olympische Sportbund überhaupt bereit, olympische Spiele nach Deutschland zu holen? Der DOSB muss in dieser entscheidenden Frage endlich Farbe bekennen. Wir als Ruhrgebiet sind mit unserer Sportstätteninfrastruktur und der Begeisterungsfähigkeit der Menschen weiterhin bereit, eine Bewerbung um Olympische Spiele in Deutschland zu unterstützen.“

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel stellte dem Kommunalrat die Potenziale der Wasserstoffnutzung für die Metropole Ruhr vor. Aktuelle Studien bescheinigen dem Ruhrgebiet aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur beste Ansatzpunkte, um eine umfassende Wasserstoff-Wirtschaft aufzubauen. Die Metropole Ruhr rangiert im Vergleich mit acht deutschen Wasserstoffregionen im Spitzenfeld.

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen und stellvertretender Vorsitzender des Kommunalrats, zum Thema Wasserstoff:

„Der RVR und die BMR als regionale Wirtschaftsförderung sollen für dieses zukunftsfähige Entwicklungsfeld eine regionale Koordinierungsstelle aufbauen. Der Wasserstoff hat viele Farben und vor allem viele Projekte im Ruhrgebiet. Hier ist Vielfalt unsere Stärke. Und durch seine Vergangenheit eignet sich das Ruhrgebiet insbesondere für die Nutzung von Wasserstoff in der industriellen Produktion mit entsprechend hohen Effekten für die Klimaneutralität.“

Online-Redaktion
Team Medien und Internet