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Besuch aus dem Baskenland

Regionaldirektorin empfängt baskischen Tourismusminister

Eine hochrangige Delegation aus der autonomen Region Baskenland wurde am Dienstag (14. Juni) von Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel im Lichthof des Regionalverband Ruhr begrüßt. Angeführt vom Minister für Tourismus, Javier Hurtado, und dem Direktor der Baskischen Tourismusagentur wurden in einem gemeinsamen Gespräch die Schnittmengen der beiden Regionen mit vergleichbarer Bergbaugeschichte diskutiert.

Im Austausch mit der Regionaldirektorin und Timo Hauge, Teamleiter der Route Industriekultur, wurden fachlich-historische sowie politische Voraussetzungen für den Erfolg, aber auch die Schwierigkeiten beider Regionen, näher diskutiert. Weiterführende Gespräche sind angedacht, um den Austausch zwischen den Regionen zu etablieren.

Mit seinen über zwei Millionen Einwohnern und seiner Industrievergangenheit ist das Baskenland vergleichbar mit der Metropole Ruhr. Das Baskenland mit seinen drei Provinzen (Álava, Bizkaia und Gipuzkoa) und seiner Hauptstadt Bilbao - bekannt durch den spektakulären Museumsbau von Frank Gehry  - hat den Transformationsprozess von einer ehemaligen Industrieregion hin zu einem Touristenmagnet erfolgreich umgesetzt. Vergleichbar mit der Route Industriekultur Ruhr ist auch die Regionalroute Baskenland Mitglied der Europäische Route der Industriekultur (ERIH), das touristische Informationsnetzwerk zum industriekulturellen Erbe in Europa.  Im Zuge der Kulturhauptstadt Europas in 2016 in Bilbao sind auch vier mehrsprachige Routen zur Industriegeschichte der Stadt unter der Überschrift “Bioiron” entstanden.

Im Rahmen einer intensiven Studien- und Netzwerkreise schaute sich die Delegation Höhepunkte der Industriekultur in der Metropole Ruhr an, unter anderem auch Standorte der Route Industriekultur wie den Gasometer in Oberhausen und die Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen.

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