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Arbeitslosigkeit der Eltern hat Auswirkungen auf Bildungserfolge der Kinder

Essen (idr). Für die Bildungskarrieren von Kinder ist nicht nur entscheidend, ob die Eltern arbeitslos waren, sondern auch wann: Kinder, deren Väter oder Mütter während der Wahl über die weiterführende Schule arbeitslos waren, erreichen später mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit einen Universitätsabschluss. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen. Wenn Eltern zum Zeitpunkt der Schulwahl – wenn die Kinder zehn Jahre alt sind – arbeitslos sind, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder später einen Universitätsabschluss machen, nur bei 25 Prozent. Von den Kindern, die erst im Alter von zwölf Jahren von der Arbeitslosigkeit des Hauptverdiener-Elternteils betroffen sind, erreichen dagegen 30 Prozent einen Studienabschluss. Betroffene Kinder verdienen zudem langfristig weniger. Sie haben im Durchschnitt im Alter von 35 bis 37 Jahren ein um bis zu 3.500 Euro geringeres Jahreseinkommen. Über die Dauer der Karriere macht das einen Unterschied von bis zu 65.000 Euro aus. Die Studie basiert auf österreichischen Sozialversicherungsdaten von knapp 3.800 Menschen. Infos: www.rwi-essen.dePressekontakt: RWI, Dr. Bernhard Schmidpeter, Telefon: 0201/8149-342, Pressestelle, Sabine Weiler, Telefon: -213, E-Mail: sabine.weiler@rwi-essen.de

Essen (idr). Für die Bildungskarrieren von Kinder ist nicht nur entscheidend, ob die Eltern arbeitslos waren, sondern auch wann: Kinder, deren Väter oder Mütter während der Wahl über die weiterführende Schule arbeitslos waren, erreichen später mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit einen Universitätsabschluss. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen.

Wenn Eltern zum Zeitpunkt der Schulwahl – wenn die Kinder zehn Jahre alt sind – arbeitslos sind, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder später einen Universitätsabschluss machen, nur bei 25 Prozent. Von den Kindern, die erst im Alter von zwölf Jahren von der Arbeitslosigkeit des Hauptverdiener-Elternteils betroffen sind, erreichen dagegen 30 Prozent einen Studienabschluss.

Betroffene Kinder verdienen zudem langfristig weniger. Sie haben im Durchschnitt im Alter von 35 bis 37 Jahren ein um bis zu 3.500 Euro geringeres Jahreseinkommen. Über die Dauer der Karriere macht das einen Unterschied von bis zu 65.000 Euro aus.

Die Studie basiert auf österreichischen Sozialversicherungsdaten von knapp 3.800 Menschen.

Infos: www.rwi-essen.de

Pressekontakt: RWI, Dr. Bernhard Schmidpeter, Telefon: 0201/8149-342, Pressestelle, Sabine Weiler, Telefon: -213, E-Mail: sabine.weiler@rwi-essen.de

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