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Bahnbetriebswerk Bismarck in Gelsenkirchen

RVR soll Ausschreibung zum Verkauf einleiten

Der Verbandsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in seiner heutigen Sitzung (21. März) beschlossen, den Verkauf des ehemaligen Bahnbetriebswerks Bismarck in Gelsenkirchen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens einzuleiten.

Seit 2001 ist der RVR Eigentümer des ehemaligen Bahnbetriebswerks mit einer Gesamtfläche von rund 10 Hektar. Neben den Gebäuden gehören Gleisanlagen, Stellflächen und Grabeländer zum Objekt. Die Gebäude und Teile der Außenanlage wie die Drehscheibe und einzelne Gleisstränge stehen seit 1991 unter Denkmalschutz. Da der RVR die Immobilie nicht selbst nutzen möchte, soll das Areal am Immobilienmarkt zum Verkauf angeboten werden. Gewerbeflächen mit direktem Gleisanschluss sind im Ruhrgebiet aktuell knapp. Dementsprechend liegen dem RVR bereits mehrere konkrete Anfragen vor.

Die Veräußerung soll im Rahmen eines wettbewerblichen, transparenten Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden. Im Zuge der Ausschreibung werden Zuschlagskriterien festgelegt. Insbesondere ein zeitnaher Beginn von ersten Baumaßnahmen ist erforderlich, damit die denkmalgeschützten Bestandteile gesichert werden.  Diese Anforderung wird vorrangig durch eine eisenbahnaffine Nutzung möglich sein. Die Immobilie wird nur als Ganzes verkauft.

Auf den beabsichtigten Grundstücksverkauf wird durch eine öffentliche Bekanntmachung aufmerksam gemacht. Das soll kurzfristig nach Beschlussfassung durch den RVR-Verbandsausschuss erfolgen. Das gesamte Wettbewerbsverfahren wird durch einen externen Fachanwalt begleitet, um ein schnelles und rechtssicheres Verfahren zu gewährleisten.

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