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Bochumer Forscher weisen nach: Asbest bleibt 40 Jahre in der Lunge

Bochum (idr). Asbestfasern sind in der menschlichen Lunge über fast 40 Jahre in derselben Menge nachweisbar. Das haben Forscher der Ruhr-Uni Bochum jetzt anhand eines weltweit einzigartigen Datensatzes belegt. Dieser enthält Messergebnisse der Asbestkonzentration in der Lunge ein- und derselben Menschen, die im Abstand von vier bis 21 Jahren gewonnen wurden. Während in die Lunge eingedrungene Fremdpartikel normalerweise durch Flimmerhärchen abgefangen, zurück in die Atemwege transportiert und ausgehustet werden, können feine Fasern wie Asbest bis tief in die Lungenbläschen vordringen. Eine chronische Entzündung kann folgen, woraus Krebs entstehen kann. Asbest darf seit 1993 in Deutschland und seit 2005 in der Europäischen Union nicht mehr verwendet werden. Infos unter www.rub.dePressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Andrea Tannapfel, Telefon: 0234/302-4800, E-Mail: andrea.tannapfel@rub.de; Ruhr-Universität Bochum, Deutsches Mesotheliomregister, Inke Feder, Telefon: -4978, E-Mail: inke.feder@rub.de

Bochum (idr). Asbestfasern sind in der menschlichen Lunge über fast 40 Jahre in derselben Menge nachweisbar. Das haben Forscher der Ruhr-Uni Bochum jetzt anhand eines weltweit einzigartigen Datensatzes belegt. Dieser enthält Messergebnisse der Asbestkonzentration in der Lunge ein- und derselben Menschen, die im Abstand von vier bis 21 Jahren gewonnen wurden.

Während in die Lunge eingedrungene Fremdpartikel normalerweise durch Flimmerhärchen abgefangen, zurück in die Atemwege transportiert und ausgehustet werden, können feine Fasern wie Asbest bis tief in die Lungenbläschen vordringen. Eine chronische Entzündung kann folgen, woraus Krebs entstehen kann. Asbest darf seit 1993 in Deutschland und seit 2005 in der Europäischen Union nicht mehr verwendet werden.

Infos unter www.rub.de

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Andrea Tannapfel, Telefon: 0234/302-4800, E-Mail: andrea.tannapfel@rub.de; Ruhr-Universität Bochum, Deutsches Mesotheliomregister, Inke Feder, Telefon: -4978, E-Mail: inke.feder@rub.de

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