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Bochumer Studie: Notarzt fährt in Wohngebiete mit hoher Arbeitslosigkeit besonders oft

Bochum (idr). In Wohngebieten mit hoher Arbeitslosigkeit wird der Notarzt viel häufiger gerufen als in anderen Vierteln. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Robert-Koch-Instituts. Die Forscher hatten sämtliche Notarzt-Einsätze der Jahre 2014 und 2015 erfasst - beinahe 17.000 an der Zahl. Ausgewertet wurden mehr als 12.000 Fälle, in denen der Notruf vom Wohnort des Patienten kam. Besonders aussagefähig seien bei diesen Einsätzen Herz- und Lungenerkrankungen sowie Schlaganfälle, so die Forscher. Es zeigte sich, dass die notärztliche Einsatzrate in sozial benachteiligten Stadtteilen deutlich erhöht ist. Nun müsse weiter geforscht werden, warum das so ist und wie sich die Situation verbessern lässt.Pressekontakt: Katholisches Klinikum Bochum, Unternehmenskommunikation, Dr. Jürgen Frech, Telefon: 0234/509-6104, E-Mail: j.frech@klinikum-bochum.de

Bochum (idr). In Wohngebieten mit hoher Arbeitslosigkeit wird der Notarzt viel häufiger gerufen als in anderen Vierteln. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Robert-Koch-Instituts. Die Forscher hatten sämtliche Notarzt-Einsätze der Jahre 2014 und 2015 erfasst - beinahe 17.000 an der Zahl. Ausgewertet wurden mehr als 12.000 Fälle, in denen der Notruf vom Wohnort des Patienten kam.

Besonders aussagefähig seien bei diesen Einsätzen Herz- und Lungenerkrankungen sowie Schlaganfälle, so die Forscher. Es zeigte sich, dass die notärztliche Einsatzrate in sozial benachteiligten Stadtteilen deutlich erhöht ist. Nun müsse weiter geforscht werden, warum das so ist und wie sich die Situation verbessern lässt.

Pressekontakt: Katholisches Klinikum Bochum, Unternehmenskommunikation, Dr. Jürgen Frech, Telefon: 0234/509-6104, E-Mail: j.frech@klinikum-bochum.de

Online-Redaktion
Team Medien und Internet