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Expertenteam entwickelt intelligentes Soft-Exoskelett: Hilfe bei Reha für Arm- und Greiffunktionen

Bottrop/Mülheim an der Ruhr (idr). Mit einem Kick-Off-Meeting ist diese Woche das Entwicklungs- und Forschungsprojekt "Smarte Rehabilitation der oberen Extremitäten durch ein intelligentes Soft-Exoskelett" (REXO) an der Hochschule Ruhr West gestartet. Projektpartner sind das Knappschaftskrankenhaus, das Klinikum Bergmannsheil und die SNAP GmbH. Endlich wieder Kaffeetasse oder Besteck greifen, den Alltag inklusive Waschen und Anziehen selbstbestimmter gestalten können: Beeinträchtigung der Arm- und Greiffunktionen nach Erkrankungen (z. B. Schlaganfall) schränken Patienten stark ein und stellen eine große Herausforderung für den Rehabilitationsprozess dar. Zur Intensivierung der konventionellen Therapie ist ein hochqualitatives und alltagsnahes Training notwendig. In diesem Projekt soll als Schlüsselkomponente ein Exoskelett für die oberen Extremitäten entwickelt werden. Darunter versteht man eine mit Kunststoffelementen bestückte Jacke, in der über Sensoren Muskelsignale analysiert werden - diese Informationen werden dann in entsprechende Impulse zur Unterstützung der Bewegungen umgesetzt. Dabei liefert das System immer genau so viel Unterstützung oder Korrektur, wie in der jeweiligen Patientensituation notwendig ist. Nach Entwicklung eines Prototyps und ersten Tests mit gesunden Probanden wird voraussichtlich im dritten Jahr der Studie das Exoskelett auch im Rehabereich probeweise eingesetzt werden können. Für ihr Vorhaben erhält die Hochschule Ruhr West als führendes Institut mit ihren Projektpartnern für die nächsten drei Jahre eine Förderung aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von etwa 2,1 Millionen Euro. Weitere Infos unter www.hs-ruhrwest.dePressekontakt: Hochschule Ruhr-West, Institut Informatik, Prof. Dr. Ioannis Iossifidis, Telefon: 0208/88254-806; Referat Kommunikation & PR, Beatrice Liebeheim-Wotruba, Telefon: 0208/88254-251, E-Mail: beatrice.liebeheim-wotruba@hs-ruhrwest.de

Bottrop/Mülheim an der Ruhr (idr). Mit einem Kick-Off-Meeting ist diese Woche das Entwicklungs- und Forschungsprojekt "Smarte Rehabilitation der oberen Extremitäten durch ein intelligentes Soft-Exoskelett" (REXO) an der Hochschule Ruhr West gestartet. Projektpartner sind das Knappschaftskrankenhaus, das Klinikum Bergmannsheil und die SNAP GmbH.

Endlich wieder Kaffeetasse oder Besteck greifen, den Alltag inklusive Waschen und Anziehen selbstbestimmter gestalten können: Beeinträchtigung der Arm- und Greiffunktionen nach Erkrankungen (z. B. Schlaganfall) schränken Patienten stark ein und stellen eine große Herausforderung für den Rehabilitationsprozess dar. Zur Intensivierung der konventionellen Therapie ist ein hochqualitatives und alltagsnahes Training notwendig. In diesem Projekt soll als Schlüsselkomponente ein Exoskelett für die oberen Extremitäten entwickelt werden. Darunter versteht man eine mit Kunststoffelementen bestückte Jacke, in der über Sensoren Muskelsignale analysiert werden - diese Informationen werden dann in entsprechende Impulse zur Unterstützung der Bewegungen umgesetzt. Dabei liefert das System immer genau so viel Unterstützung oder Korrektur, wie in der jeweiligen Patientensituation notwendig ist. Nach Entwicklung eines Prototyps und ersten Tests mit gesunden Probanden wird voraussichtlich im dritten Jahr der Studie das Exoskelett auch im Rehabereich probeweise eingesetzt werden können.

Für ihr Vorhaben erhält die Hochschule Ruhr West als führendes Institut mit ihren Projektpartnern für die nächsten drei Jahre eine Förderung aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von etwa 2,1 Millionen Euro.

Weitere Infos unter www.hs-ruhrwest.de

Pressekontakt: Hochschule Ruhr-West, Institut Informatik, Prof. Dr. Ioannis Iossifidis, Telefon: 0208/88254-806; Referat Kommunikation & PR, Beatrice Liebeheim-Wotruba, Telefon: 0208/88254-251, E-Mail: beatrice.liebeheim-wotruba@hs-ruhrwest.de

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